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Mai 28 2019
13:48

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Frobenius-Instituts für kulturanthropologische Forschung geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag

Vortrag: Die Kunst des Forschens im 21. Jahrhundert – das Frobenius-Institut stellt sich vor 

FRANKFURT. Das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt zählt zu den bedeutendsten ethnologisch ausgerichteten Forschungsinstituten im deutschsprachigen Raum. Die Forschungsaktivitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Regionen der ganzen Welt – von Afrika über Zentralasien nach Papua-Neuguinea – zusammen mit den umfangreichen Sammlungen und Archiven des Instituts leisten einen wichtigen Beitrag zur Erforschung kultureller Diversität in Vergangenheit und Gegenwart. Das Frobenius-Institut sieht seine Aufgaben darin, kulturanthropologisches Wissen zu erweitern und über den wissenschaftlichen Dialog einen reflektierten Umgang mit kultureller Differenz zu fördern.

In diesem Abendvortrag geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Frobenius-Instituts unmittelbare Einblicke in ihren Forschungs- und Arbeitsalltag: Sie berichten über ihre aktuellen Projekte u.a. in Süd- und Zentralasien, Äthiopien, Mali und im Tschad, in denen sie sich mit Themen wie Migration, religiöser Wiederbelebung oder der kulturellen Bedeutung von Hirse befassen. Die Vortragenden stellen das einzigartige Felsbildarchiv des Instituts und weitere Sammlungen vor und erklären, welche Rolle die Sammlungsarbeit für die heutige Ethnologie spielt. Ferner blicken sie auf die über hundertjährige Geschichte des Instituts zurück und zeigen, wie sie sich der bedeutsamen Aufgabe widmen, diese Geschichte kritisch aufzuarbeiten und im heutigen Forschungskontext zu reflektieren.

Vortragende sind: Prof. Dr. Roland Hardenberg (Direktor), Prof. Dr. Mamadou Diawara (stellvertretender Direktor), Prof. Dr. Holger Jebens (Schriftleitung Paideuma, Zeitschrift für kulturanthropologische Forschung), Dr. Richard Kuba (Leiter Felsbildarchiv), Dr. Carlos Magnavita (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) und Dr. Sophia Thubauville (Ethnologische Bibliothek Leo Frobenius)

Dienstag, 4. Juni 2019, 19 Uhr im Museum Giersch der Goethe-Universität
Eintritt 4,- € an der Abendkasse

Noch bis 14. Juli 2019 sind im Museum Giersch der Goethe-Universität in der Ausstellung „Frobenius – Die Kunst des Forschens“ mehr als 200 Bildwerke aus den Sammlungen des Frobenius-Instituts zu sehen – Nachzeichnungen prähistorischer Felsbilder, ethnographische Darstellungen und Fotographien. Die Ausstellung rückt besonders die Frauen in den Fokus, von denen die überwiegende Mehrheit des Bildmaterials stammt, und zeigt mit Werken von Paul Klee, Willi Baumeister und Wols den Einfluss der Prähistorie auf die Moderne.

Bilder zum Download unter: http://www.museum-giersch.de/#/Presse. 

Informationen: Dipl.-Kffr. Christine Karmann, Presse und Marketing Museum Giersch der Goethe-Universität, Tel: 069/138210121, E-Mail: presse@museum-giersch.de 

Adresse: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main