Kunstausstellung in ehemaliger Apotheke

Studiengang Curatorial Studies zeigt „After facts“: Zehn Positionen internationaler Künstler im Frankfurter Westend

Veröffentlicht am: Freitag, 02. Dezember 2016, 11:33 Uhr (308)

FRANKFURT. Studierende der Curatorial Studies der Goethe-Universität und der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule haben gemeinsam die Ausstellung „After facts – Pudding Explosion rearticulated“ kuratiert. Die Gruppenausstellung zeigt zehn Positionen internationaler Künstler in einer ehemaligen Apotheke im Frankfurter Westend. 

Ausgangspunkt des Projektes ist der „Headshop Pudding Explosion“, den der Konzeptkünstler Peter Roehr gemeinsam mit seinem späteren Galeristen Paul Maenz 1968 in der Frankfurter Innenstadt eröffnete. Das Warensortiment reichte von Pop-Devotionalien wie Musik und Buttons bis hin zu internationalen Zeitungen, maoistischen Manifesten oder selbst produziertem Anti-Nazi-Spray. So versorgte der Laden die Jugend- und Gegenkultur mit identitätsstiftenden Objekten, Informationen sowie Überzeugungen. Fast fünf Jahrzehnte später widmet sich die Ausstellung „After facts“ einer Aktualisierung des alternativen Ladenkonzeptes und fragt nach der Relevanz von Meinungen gegenüber Fakten im digitalen Zeitalter. In einer leerstehenden Geschäftsfläche werden ausgewählte künstlerische Positionen ausgestellt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähern sie sich den heutigen Mechanismen von Informations- und Warenaustausch. Begleitend zur Ausstellung  wurde eine Zeitung entworfen, die von den Besuchern mitgenommen werden kann.

„After facts – Pudding Explosion rearticulated“
Die Ausstellung läuft vom 9. bis zum 18. Dezember 2016, Mendelssohnstr. 56, Frankfurt Westend.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 14-19.00 Uhr. Eintritt ist frei.
Eröffnung: 8. Dezember, 19 Uhr.
Rahmenprogramm: 8. Dezember, 20.00 Uhr: Performance von Luzie Meyer; 18. Dezember, 14-18 Uhr: Glühwein und Kekse; 15.00 Uhr: Performance von Luzie Meyer.

„After facts – Pudding Explosion rearticulated“ wird ermöglicht durch die Dr. Marschner Stiftung und die Aventis Foundation, mit freundlicher Unterstützung des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main.

Der Studiengang Curatorial Studien an der Goethe-Universität zeichnet sich durch die international einzigartige Verbindung zwischen Universität, Kunstakademie und Museen aus. Durch innovative Lehrformate können Studierenden akademisches Lernen und wissenschaftliche Forschung mit kuratorischen Fragestellungen und berufsbezogenen Erfahrungen verbinden.Der Studiengang wird unterstützt durch die DZ Bank Stiftung, die Adolf Messer Stiftung und die Alfons und Gertrud Kassel-Stiftung.

Weitere Informationen: Katrina Weissenborn, PR & Öffentlichkeitsarbeit. After facts — Pudding Explosion rearticulated. Tel. 0176- 31450787; Mail: afterfacts.presse@gmail.com