Kann man ehrenamtlich zu engagiert sein?

Und der Gesellschaft dadurch sogar schaden? Diese Frage diskutiert am 1. Februar die Frankfurter Bürger-Universität

Veröffentlicht am: Freitag, 29. Januar 2016, 08:51 Uhr (023)

FRANKFURT. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, Frankfurter Bürger sind sehr engagiert. Rund 500 Stiftungen sind in der Mainmetropole ansässig, 60.000 Frankfurter üben ein Ehrenamt aus. Hinzu kommen 1.400 Vereine mit 350.000 Mitgliedern. Engagement – insbesondere freiwilliges ehrenamtliches – hat in Frankfurt eine lange Tradition. Woraus ist dieses entstanden und welche Entwicklungen sind für die Zukunft vorstellbar? Inwieweit profitiert die Stadt davon?

Und kann man sich vielleicht auch zu viel engagieren, zum Beispiel dann, wenn das Ehrenamt immer häufiger dazu dient, öffentliche Aufgaben zu ersetzen? Droht hier eine schleichende Privatisierung staatlicher und kommunaler Aufgaben, da die öffentlichen Haushalte oft keine finanziellen Spielräume mehr bieten?

Solche und weitere Fragen stehen am 1. Februar im Mittelpunkt der letzten Veranstaltung der Frankfurter Bürger-Universität im laufenden Wintersemester. Auf dem Podium diskutieren: Prof. Tim Engartner (Goethe-Universität), Dr. Roland Kaehlbrandt (Stiftung Polytechnische Gesellschaft), Prof. Ralf Roth (Goethe-Universität). Die Moderation übernimmt Petra Boberg (hr-iNFO).

Veranstaltungsort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei. Die Diskussionsreihe findet in Kooperation mit hr-iNFO statt.

Das Programmheft der Bürger-Universität Programm im Netz: http://www.buerger.uni-frankfurt.de. Bestellung von Programmheften bitte an Marthe Lisson, E-Mail: m.lisson@vdv.uni-frankfurt.de