Land gibt über 15 Millionen für LOEWE-Forschungs-projekte an der Goethe-Uni

SAFE wird weiter gefördert, Integrative Pilzforschung erhält Auslauffinanzierung.

Veröffentlicht am: Dienstag, 01. Dezember 2015, 13:28 Uhr (316)

FRANKFURT. Gute Nachricht für zwei LOEWE-Projekte an der Goethe-Universität: Das Land hat erklärt, ab 2016 weitere Mittel für laufende LOEWE-Projekte zu mobilisieren. Das Forschungszentrum SAFE – Sustainable Architecture for Finance in Europe – erhält für das kommende Jahr eine Weiterfinanzierung von fünf Mio. Euro und eine weitere Finanzierungsoption bis Ende 2018. Der LOEWE-Schwerpunkt IPF - Integrative Pilzforschung erhält im Rahmen der Auslauffinanzierung für das Jahr 2016 weitere 700.000 Euro.

SAFE, angesiedelt im House of Finance der Goethe-Universität, beschäftigt sich mit der Analyse der europäischen Finanzmärkte und ihrer Regulierung und wird seit 2013 von der hessischen Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischen Exzellenz (LOEWE) gefördert. Für 2016 erhält SAFE rund 5 Mio. Euro, für die Jahre 2017 und 2018 sollen weitere 10 Mio. Euro fließen.

„SAFE dient dem Ziel, Finanzmärkte nachhaltiger zu gestalten, das heißt ihr `Eigenleben´ im Sinne der Gesellschaft zu regulieren: Eine zentrale Aufgabe der Politik, die hier von der Wissenschaft Impulse erfährt. Schön, dass diese wichtige Forschung eine Fortsetzung erfährt“, freut sich Unipräsidentin Prof. Birgitta Wolff.

Die IPF – Integrative Pilzforschung erhält eine Auslauffinanzierung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 in Höhe von 700.000 Euro. Beim LOEWE-Schwerpunkt arbeiten Biodiversitäts-Forscher mit Biochemikern, Biotechnologen und Molekulargenetikern zusammen, um die Vielfalt der Pilze zu verstehen und nutzbringend anzuwenden.IPF ist unter Federführung der Goethe-Universität ein gemeinsames Projekt mit derPhilipps-Universität Marburg, der Universität Kassel, der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung (SGN), Frankfurt am Main.

Weitere Informationen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst: https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/loewe-forschungsprojekte-erhalten-weitere-14-millionen-euro