Honorarprofessur im Bereich Jugendbuchforschung

Der Theaterwissenschaftler Dr. Gerd Taube wird zum Honorarprofessor an der Goethe-Universität ernannt

Veröffentlicht am: Mittwoch, 09. Juli 2014, 15:17 Uhr (209)

FRANKFURT. Auf Antrag des Instituts für Jugendbuchforschung und des Fachbereichs Neuere Philologien hat die Goethe- Universität Dr. Gerd Taube den Titel eines Honorarprofessors verliehen. Die Überreichung der Ernennungsurkunde durch die Dekanin des Fachbereichs Neuere Philologien, Prof. Cecilia Poletto, fand heute im Anschluss an den öffentlichen Vortrag Taubes zum Thema  „Das Kindheitsbild als Aspekt der Interpretation von Texten des Kindertheaters“ statt. 

Gerd Taube ist Theaterwissenschaftler und seit 1997 Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt und Berlin. 1993 wurde Taube am Fachbereich Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit über das „Puppenspiel als kulturhistorisches Phänomen“ zum Dr. phil. promoviert.

Seit 1997 ist Taube Lehrbeauftragter am Institut für Jugendbuchforschung. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Vereinigungen, Verbände und Kuratorien. Als Theaterwissenschaftler ist Taube mit zahlreichen Veröffentlichungen präsent; als Praktiker hat er vielfach Festivals, Theaterwochen und Autorenworkshops organisiert und geleitet. Die Bandbreite seiner Seminarthemen über das Kinder- und Jugendtheater ist groß. Neben Einführungsveranstaltungen zum Kinder- und Jugendtheater der Gegenwart hat er Seminare zur Wandlung der Gattung und zur Analyse und Interpretation aktueller Theatertexte angeboten.

Die vom Hessischen Hochschulgesetz für die Verleihung der akademischen Bezeichnung „Honorarprofessor“ geforderte „Nähe zur universitären Forschung und Lehre durch regelmäßige Lehrtätigkeit“ sowie die „besonderen Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Berufspraxis“ erfüllt Gerd Taube in hohem Maße. Gerd Taubes anspruchsvolle praxis- und forschungsorientierte Veranstaltungen sind seit über 15 Jahren fester Bestandteil des Lehrangebots des Instituts für Jugendbuchforschung. Bei den Studierenden fanden und finden seine Seminare großen Zuspruch.

Weitere Informationen: Dipl.-Phil. Regina Jaekel, Institut für Jugendbuchforschung, Goethe-Universität Frankfurt, Tel. (069)798-32995, r.jaekel@em.uni-frankfurt.de, http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/jubufo