Goethe-Medienpreis prämiert herausragenden Journalismus

Bewerbungen mit Beiträgen zu Hochschul- und Wissenschaftspolitik, die nach dem 1. Januar 2013 erschienen sind, bis 31. Juli 2014 möglich

Veröffentlicht am: Freitag, 30. Mai 2014, 12:30 Uhr (158)

FRANKFURT. Der Goethe-Medienpreis für hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus von Goethe-Universität und FAZIT-Stiftung ging mit einer Ausschreibung im Fachmagazin „Der Journalist“ im Mai 2014 in eine neue Ausschreibungsrunde. Bewerben können sich bis zum 31. Juli 2014 mit ihren hochschul- und wissenschaftspolitischen Beiträgen alle Vertreter von Print- und Online-Medien sowie Hörfunk aus dem deutschsprachigen Raum sowie von deutschsprachigen Medien aus aller Welt.

Der Goethe-Medienpreis, der im zweijährigen Turnus ausgeschrieben wird, ist einzigartig in Deutschland. Bis zu seiner Gründung 2008 gab es keine vergleichbare Auszeichnung, die Beiträge von wissenschafts- und hochschulpolitisch tätigen Journalisten prämierte. Diese Gattung von Journalismus stand stets im Schatten einer forschungsorientierten Wissenschaftsberichterstattung.

Der Pressesprecher der Goethe-Universität, Dr. Olaf Kaltenborn, auf dessen Initiative der Preis ins Leben gerufen wurde, sagte: „Der Goethe-Medienpreis lenkt den Fokus auf ein unterschätztes Feld des deutschen Journalismus und verschafft ihm das verdiente Maß an Aufmerksamkeit. In den vergangenen Jahren ist es immer gelungen, Beispiele für herausragenden Journalismus zu prämieren und die Preisträger einer bundesweiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dies ist zusamen mit der FAZIT-Stiftung auch 2014 unser Ziel.“

In der letzten Ausschreibungsrunde 2012 hatten sich insgesamt knapp 40 Medienvertreter um den Preis beworben, überwiegend von überregionalen Leitmedien wie Der Spiegel, Die Zeit Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) sowie Deutsche Universitäts-Zeitung (DUZ). 2012 waren die beiden Redakteure, Dr. Tanjev Schulz und Roland Preuß von der Süddeutschen Zeitung für die Aufdeckung der Plagiats-Affäre um den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg („Verteidigungsfall“) mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden.

In seiner Laudatio der beiden Preisträger hatte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Prof. Bernhard Kempen, der gleichzeitig Mitglied der Jury ist, hervorgehoben: „Der Artikel „Verteidigungsfall“ ist verständlich und stilistisch herausragend. Indem er das wissenschaftliche Fehlverhalten des damaligen Medienstars zu Guttenberg zum Thema macht, hat er markante Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich von Wissenschafts- und Hochschulpolitik einem breiten Publikum vermittelt. Ihr Bericht über die Affäre Guttenberg ist und war notwendig. Er wirkt im Zuge der Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Standards weiter.“

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 31. Juli kommt im November 2014 die Jury in Frankfurt zusammen, um die Preisträger zu bestimmen; im Januar 2015 ist die feierliche Preisverleihung an der Goethe-Universität.

Je Bewerber ist nur ein Beitrag zulässig. Im Falle einer thematisch orientierten Artikelserie eines Autoren-Teams wird der Preis auf die Mitglieder der Autorengruppe aufgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerberinnen und Bewerber schicken bitte ihre formlose Bewerbung mit dem entsprechenden Beitrag zusammen mit einer maximal einseitigen Begründung, weshalb sie Ihre Arbeit für preiswürdig halten, unter dem Stichwort „Goethe-Medienpreis“ an folgende Adresse: Goethe-Universität Frankfurt, Abteilung Marketing und Kommunikation, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Der Jury des Goethe-Medienpreises gehören führende Medien- und Wissenschaftsvertreter an:

  • Prof. Dr. Bernhard Kempen (Präsident des Deutschen Hochschulverbandes),
  • Prof. Dr. Margret Wintermantel (Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes),
  • Werner D‘Inka (Co-Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung),
  • Prof. Dr. Christian Floto (Abteilungsleiter Wissenschaft und Bildung, Deutschlandfunk),
  • Prof. Dr. Reinhard Grunwald (Generalsekretär a.D. der Deutschen Forschungsgemeinschaft),
  • Dr. Martin Doerry (DER SPIEGEL)
  • Dr. Wolfgang Heuser (Herausgeber Deutsche Universitätszeitung)

 

Nähere Informationen: Dr. Olaf Kaltenborn, Abteilung Marketing und Kommunikation, Campus Westend, Tel.: 069/798-13035, Fax.: 069/798 763 12531, kaltenborn@pvw.uni-frankfurt.de

http://goethe-medienpreis.uni-frankfurt.de/  (Seite wird Anfang Juni aktualisiert)