Wohin geht die Lehre?

Goethe-Universität diskutiert Chancen und Risiken der aktuellen Hochschulentwicklung. Symposium am 17. Juli, 10-14 Uhr, Campus Westend

Veröffentlicht am: Freitag, 12. Juli 2013, 15:25 Uhr (174)

FRANKFURT. Die Differenzierung sowohl zwischen als auch innerhalb der Hochschulen hat auch in Studium und Lehre in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Dabei ist eine Heterogenisierung der Studierenden und Wissenschaftler als Teil dieser Entwicklung zu beobachten. Begleitet werden diese Prozesse von Diskursen über das Selbstverständnis einer Universität, wie sie in Leitbildern und anderen strategischen Dokumenten ihren Ausdruck finden.
Das Symposium „Selbstverständnis und Perspektiven universitärer Lehre –Gestaltungsspielräume einer Volluniversität“ fragt nach den Chancen und Risiken, die diesen Differenzierungsprozessen für Volluniversitäten innewohnen, gerade auch vor dem Hintergrund der Bologna-Reform.

Das Symposium findet statt:
Mittwoch, 17. Juli 2013, 10:00 – 14:15 Uhr, Renate von Metzler-Saal (1.801), im Casino des IG Farben-Hauses, Campus Westend der Goethe-Universität, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Referenten:
Prof. Dr. Peer Pasternack, Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg: „Humboldt minus Bologna = Hochschulbildung der Zukunft?“
Dr. Sabine Behrenbeck, Wissenschaftsrat Köln: „Differenzierung in der Lehre – Trends, Treiber und Grenzen“
Michelle Mallwitz, Zeppelin-Universität Friedrichshafen: „Uni ist nicht Schule. Universitäres Lehren/Lernen ernstgenommen“
Dr. Thomas Grünewald, Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen: „Differenzierung und Profilbildung – Hochschulstrategie im zweiten Jahrzehnt von Bologna“

Weitere Informationen
Dr. Cornelius Lehnguth, Stabsstelle Lehre und Qualitätssicherung (LuQ), Goethe-Universität Frankfurt a.M., Tel. (069) 798-12486, lehnguth@pvw.uni-frankfurt.de