​​​​​​​Pressemitteilungen ​​​​​​ – April 2013

Unsere Pressemitteilungen informieren Sie über aktuelle Ereignisse aus der Universität. Dazu zählen neue Forschungsergebnisse, universitäre Themen und Veranstaltungsankündigungen. Sie wollen regelmäßig über Neuigkeiten aus der Goethe-Universität informiert werden? Abonnieren Sie unsere Pressemitteilungen.

Pressestelle Goethe-Universität

Theodor-W.-Adorno Platz 1
60323 Frankfurt 
presse@uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Apr 16 2013
14:38

Tagung beschäftigt sich Verhältnis der EU zu Forderungen nach globaler Gerechtigkeit und Demokratie

1. Kosmopolis-Symposium: Die Normativität der Europäischen Union

FRANKFURT. Die Europäische Union befindet sich aktuell in der größten Krise seit ihrer Gründung. „Angesichts dessen ist es wichtig, die normativen Grundlagen und Perspektiven dieser transnationalen politischen Organisation erneut zu bestimmen“, so Prof. Matthias Lutz-Bachmann, der gemeinsam mit Prof. Andreas Niederberger und Dr. Philipp Schink das 1. Kosmopolis-Symposium am Institut für Philosophie der Goethe-Universität veranstaltet. Zum Thema „Die Normativität der Europäischen Union“ diskutiert eine Reihe namhafter politischer Philosophen am 22. und 23. April (Montag und Dienstag) im IG-Farben-Haus auf dem Campus Westend.

Dabei wollen die Wissenschaftler vor allem das Verhältnis der EU zu Forderungen nach globaler Gerechtigkeit und Demokratie, aber auch zu demokratischen und wohlfahrtsstaatlichen Institutionen untersuchen. „Einige vermuten, dass diese möglicherweise so eng mit der Form des Nationalstaats verbunden sind, dass sie sich nicht auf den Raum jenseits der Staaten ausdehnen lassen“, sagt Niederberger, „weshalb zu untersuchen ist, ob eine solche Ausdehnung nicht doch möglich ist.“

Ausgehend von Erik O. Eriksens Arbeiten soll die normative Perspektive für die Europäische Union philosophisch und politiktheoretisch diskutiert werden. Erik O. Eriksen, Professor an der Osloer Universität, wird auch an der Tagung teilnehmen; er zählt zu den international renommiertesten Theoretikern des europäischen Einigungsprozesses. In einer Vielzahl von Publikationen zeigt er in durchaus kritischer Perspektive die normativen Grundlagen Europas auf und skizziert den Rahmen dringend erforderlicher institutioneller und demokratischer Reformen.

Neben Eriksen stehen Beiträge von weiteren Wissenschaftlern auf dem Programm der zweitägigen öffentlichen Veranstaltung: Dr. Oliver Eberl (Technische Universität Darmstadt), Prof. Claudia Landwehr (Universität Mainz), Prof. Andreas Niederberger (Goethe-Universität), Dr. Rosa Sierra (Goethe-Universität).

Die Kosmopolis-Symposien begleiten die gleichnamige neue Buchreihe im Alber Verlag, deren erster Band (David Held, Kosmopolitanismus. Ideal und Wirklichkeit) noch im April erscheinen wird. Herausgeber dieser Reihe sind die drei Organisatoren des Symposiums.

Informationen: Dr. Philipp Schink, Institut für Philosophie, Campus Westend, 069/798-32774, Schink@em.uni-frankfurt.de, http://www2.uni-frankfurt.de/43802715/Aktuelles

Veranstaltungen

Apr 15 2013
16:26

Konzert auf Einladung der Ehrensenatorinnen der Goethe-Universität soll Kinder-Uni und Goethe-Schüler-Laboren zugute kommen. Mittwoch, 17. April, 19.30 Uhr, Casino

Bach goes Tango auf dem Campus Westend

FRANKFURT. Karin Giersch, Renate von Metzler und Johanna Quandt, Ehrensenatorinnen der Goethe-Universität, bitten zu einem Konzert auf den Campus Westend: Unter der Leitung des französischen Cellisten und Kammermusikers Gautier Capuçon bietet das Stuttgarter Kammerorchester ein spannendes Programm zwischen „Bach und Tango“. Die Veranstalterinnen erhoffen sich von den Besucherinnen und Besuchern eine Spende zugunsten der Projekte „Kinder-Uni“ und „Goethe-Schüler-Labore“.

Mit der „Kinder-Uni“ lädt die Goethe-Universität seit 2003 Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse zu einer Vorlesungswoche ein, die ihre Neugier und Forscherdrang wecken soll. Inzwischen nehmen 14.000 Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Main-Gebiet an der Veranstaltung teil.

Mit den „Goethe-Schüler-Laboren“ wird ein frühförderndes Schülerprogramm in den Bereichen Physik, Biologie, Chemie und Mathematik/Informatik geboten. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Forschung hautnah mitzuerleben und selbst Experimente vorzunehmen.

Programm:
Begrüßung: Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität

„Bach goes Tango”: Johann Sebastian Bach (1685 — 1750): Concerto Nr. 3 G-Dur BWV 1048, 3. Brandenburgisches Konzert.

Joseph Haydn (1732 — 1809): Cellokonzert C-Dur.

Astor Piazzolla (1921 — 1992), Grand Tango und Libertango für Violoncello und Streichorchester.

Danksagung: Renate von Metzler, Ehrensenatorin der Goethe-Universität und Mitglied im Vorstand der Freunde und Förderer

Bitte teilen Sie uns mit, ob wir mit Ihrer Kommen rechnen dürfen (ott@pvw.uni-frankfurt.de).

Mit besten Grüßen
Dr. Dirk Frank
Stv. Leiter Abteilung Marketing und Kommunikation

Gesamtorganisation: Nike von Wersebe, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Grüneburgplatz 1, 60629 Frankfurt am Main, Tel. (069) 798-12234, wersebe@pvw.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Apr 12 2013
16:33

5. Frankfurter Goethe-Vorlesungen für Bürger, Wissenschaftler und Studierende

Jüdisch-christliche Literaturkontakte vom Mittelalter bis in die Gegenwart

FRANKFURT. Im Sommersemester starten die 5. Frankfurter Goethe-Vorlesungen zum Thema „Jüdisch-christliche Literaturkontakte vom Mittelalter bis in die Gegenwart“. Wie sich der Kontakt zwischen Juden und Christen in Frankfurt und allgemein in Deutschland in literarischen Zeugnissen produktiv niederschlägt, wird in der Goethe-Ringvorlesung thematisiert. Im Fokus stehen die Rezeption, die Adaptation und der Transfer literarischer Werke jüdischer Autoren im christlichen Kontext und umgekehrt. Ziel ist es, das kreative Potenzial der jüdisch-christlichen Literaturkontakte vom Mittelalter bis in die Gegenwart aufzuzeigen und damit verbundene Probleme zu reflektieren.

Das Zusammenleben von Juden und Christen hat in Frankfurt eine lange Tradition – auch darauf wird in der Vorlesungsreihe eingegangen. Seit dem Mittelalter war die Frankfurter jüdische Gemeinde eine der bedeutendsten im deutschen Sprach- und Kulturraum; heute ist sie nach Berlin, München und Düsseldorf wieder die viertgrößte jüdische Gemeinde in der Bundesrepublik. Wichtige kulturelle Institutionen in Frankfurt, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder auch die Goethe-Universität gehen auf jüdische Stiftungen zurück.

Die Veranstalterinnen dieser Reihe sind Privatdozentin Dr. Regina Toepfer vom Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik und Junior-Professorin Dr. Rebekka Voß vom Seminar für Judaistik der Goethe-Universität. Die öffentlichen Vorlesungen, die auch im Rahmen der Bürger-Uni stattfinden und zu denen alle Interessierten eingeladen sind, beginnen jeweils donnerstags um 18 Uhr im Raum IG 411, IG-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität; der Eintritt ist frei.

Das Programm im Detail:

18. April
Prof. Dr. Martin Przybilski (Universität Trier)
Fuchsfabeln – ein Kapitel literarischen Kulturtransfers zwischen Juden und Christen im europäischen Mittelalter

25. April
Dr. Astrid Lembke (Humboldt-Universität zu Berlin)
Aventiuren in Aschkenas. Jüdische Adaptation höfischer Stoffe im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit

2. Mai
Prof. Dr. Winfried Frey (Goethe-Universität Frankfurt)
Die Gottlosen. Antijüdische Tradition und innerchristlicher Wortkampf in der Zeit der Glaubensspaltung

16. Mai
Prof. Dr. Roland Gruschka (Hochschule für jüdische Studien Heidelberg)
Westjiddisch – Die frühere Sprache der Juden in Deutschland

23. Mai
Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp (Universität zu Köln)
Sefer nahar me-Eden. Die jüdische Kinderliteratur während der Haskala

6. Juni
Prof. Dr. Anat Feinberg (Hochschule für jüdische Studien Heidelberg)
Vergessene Worte. Zum Wandel der (Literatur-) Sprache im heutigen Israel

13. Juni
Dr. Andrea Schatz (King’s College London)
Tausendundeine Nacht auf Jiddisch. Jüdische Interpretationen des „Orient“

20. Juni
Prof. Dr. Ulrich Wyss (Goethe-Universität Frankfurt)
Rudolf Borchardt und das Problem des Judentums

27. Juni
Monique Behr, Jesko Bender (Goethe-Universität Frankfurt)
Emil Behr. Briefzeugenschaft vor – aus – nach Auschwitz (1938-59)

4. Juli
Dr. Tamar Lewinsky (Universität Basel)
Nicht für den deutschen Leser. Jiddische Literatur im Nachkriegsdeutschland

11. Juli
Prof. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt)
Banalität des Bösen? Die Geschichts- und Erinnerungsdebatten anlässlich von Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem

18. Juli
Stefanie Zweig (Frankfurt)
Nirgendwo war Heimat – Lebenserinnerungen 

Informationen: Ninja Roth, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Campus Westend, (069) 798-32688, Roth@lingua.uni-frankfurt.de Tel.: (069) 798 32851, www.buerger.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Apr 12 2013
16:31

Gastvortrag von Prof. Eric Olson aus Texas an der Goethe-Universität

Die Regeneration des Herzens stimulieren

FRANKFURT. Das Herz neugeborener Mäuse kann sich nach Verletzung vollständig regenerieren. Diese Fähigkeit geht aber schon in den ersten Lebensmonaten wieder verloren. Prof. Eric N. Olson von der Universität Texas erforscht seit Jahren die Mechanismen, die diese Selbstheilungskräfte in den Zellen aktivieren. Sein Ziel ist es, Herz-Kreislaufkrankheiten beim Menschen zu heilen. Über den Stand der Forschung berichtet er in seinem Vortrag in englischer Sprache

am:     Dienstag, den 16. April 2013 um 18.15 Uhr
im:      Klinikum der Goethe-Universität, Campus Niederrad Hörsaalgebäude 22-1.

Die äußeren Schichten des Organismus – Haut, Bronchienoberfläche und Darmzellen – bleiben durch ständige Regeneration intakt. Auch die Nerven an Armen und Beinen können sich nach Quetschungen einigermaßen erholen, Herzmuskelzellen dagegen kaum. Je tiefer die geschädigte Schicht im Körper liegt, desto schwächer ist ihre Fähigkeit zur Selbstheilung ausgeprägt. Doch zu Beginn des Lebens ist dies anders, wie die Arbeitsgruppe um Eric Olson herausgefunden hat. Sie entschlüsselte kürzlich Mechanismen im Herzen neugeborener Mäuse, die den Zellen eine vollständige Regeneration erlauben.

Von besonderer Bedeutung sind dabei kurze Gen-Schnipsel, microRNAs genannt, welche die Ausprägung bestimmter Gene kontrollieren. Die von Olson identifizierten microRNAs steuern die Regeneration und das Überleben von Muskelfasern sowie die Expression des wichtigen Muskeleiweiß Myosin. Mit Hilfe gezielter Gentherapien und Medikamenten versuchen die Forscher inzwischen, die Regeneration des Herzmuskels nach einem Infarkt gezielt zu stimulieren. Sie hoffen, ihre Erkenntnisse zukünftig auch auf andere Herzkreislauferkrankungen anwenden zu können.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Vortragsreihe „Perspectives in Molecular Medicine, gesponsert von Sanofi-Aventis.

Informationen: Prof. Stefanie Dimmeler, Institut für Kardiovaskuläre Regeneration, Campus Niederrad, Tel.: (069) 6301-7440, Dimmeler@em.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Apr 12 2013
16:29

Zehn Veranstaltungen zeigen die Vielfalt wissenschaftlicher Weiterbildung in Hessen.

Das Netzwerk WissWeit startet seine Vortragreihe „weiter denken – weiter bilden!“

FRANKFURT. WissWeit, das Weiterbildungsnetzwerk der hessischen Universitäten und (Fach-)Hochschulen, präsentiert ab Dienstag, den 16. April 2013, seine Vortragsreihe zu aktuellen Themen der wissenschaftlichen Weiterbildung. Die Reihe startet mit dem Thema „Neue Formen netzgestützten Lehrens und Lernens – Beiträge zur Didaktik der Wissenschaftlichen Weiterbildung“. Referentin ist Claudia Bremer, Geschäftsführerin von studiumdigitale. (18-20 Uhr, Jügelhaus, Mertonstr. 17-21, Raum 32b).

An insgesamt zehn Terminen stellen die Weiterbildungseinrichtungen der hessischen Hochschulen Trends aus verschiedenen Themengebieten ihres Weiterbildungsangebots vor. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Reihe richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Unternehmen, Institutionen und alle sonstigen Interessierten, die eine Weiterqualifizierung auf Hochschulniveau suchen und von der Qualität und dem Know-how hochschulischer Weiterbildung profitieren möchten. Das vollständige Vortragsprogramm mit allen Themen und Terminen sowie eine PDF-Version des Flyers zur Reihe sind auf der Internetseite www.wissweit.de abrufbar.

Das Netzwerk WissWeit, mit Sitz an der Frankfurter Goethe-Universität, wurde im Jahre 2004 gegründet, um einen hochschulübergreifenden Verbund in der wissenschaftlichen Weiterbildung zu etablieren. Neben der Organisation von Veranstaltungen zum Thema Weiterbildung stellt das Netzwerk auch eine Datenbank bereit, die alle Angebote der staatlichen hessischen Hochschulen auf Basis einheitlicher Standards zusammenstellt und präsentiert.

Weitere Informationen: Koordinationsstelle Netzwerk WissWeit, Christine Kienzle, Michael Bastian, c/o Zentrum für Weiterbildung, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Senckenberganlage 15, 60325 Frankfurt am Main, Tel. (069) 798-22650, info@wissweit.de

Hochschulpolitische Themen

Apr 10 2013
11:32

Präsidium der Goethe-Universität begrüßt Initiative der Landesregierung für zusätzliche Wohnraumplätze

Goethe-Universität: Sonderprogramm für Wohnungsbau stärkt Studienstandort Hessen

FRANKFURT. Mit großer Zufriedenheit hat die Leitung der Goethe-Universität die Ankündigung der Landesregierung aufgenommen, den Bau von 2.000 studentischen Wohnheimplätzen zu fördern. „Der Raum Frankfurt hat hier im Vergleich zu anderen deutschen Metropolregionen noch starken Nachholbedarf. Daher ist die Initiative der Landesregierung ein Schritt in die richtige Richtung“, unterstreicht  Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl.

Er betont die schwierige Situation für viele Studierende, in einer hochpreisigen Großstadt wie Frankfurt günstigen Wohnraum zu finden: „An der Goethe-Universität studieren mittlerweile über 43.000 junge Menschen. Allein zum Sommersemester 2013 haben über 3.000 ein Studium an der Goethe-Universität aufgenommen. Die Situation am Wohnungsmarkt muss dringend entschärft werden.“ Auch langfristig sei mit hohen Studierendenzahlen zu rechnen, so Müller-Esterl.

Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität und Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks Frankfurt, ergänzt: „Wir wollen unsere Studierenden aus der Republik und der ganzen Welt mit offenen Armen empfangen. Preisgünstiger studentischer Wohnraum spielt dabei eine wichtige Rolle.“

Zum Hintergrund: Die hessische Landesregierung hatte Anfang der Woche den Bau von zusätzlich 2.000 Plätzen für Studenten angekündigt. Das Land stellt 15 Millionen Euro als Zuschüsse bereit, um zusätzlichen Wohnraum für Studierende zu schaffen. Weitere 15 Millionen Euro dienen dazu, den Zinssatz von 75 Millionen Euro Kapitalmarktmitteln  zu verbilligen.

Veranstaltungen

Apr 10 2013
11:25

9. Frankfurter Bürger-Universität blickt auf die deutsche Identität und ihre Protagonisten

Wie wir wurden, wer wir sind

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem anhaltenden Erfolg der Frankfurter Bürger-Universität präsentiert die Goethe-Universität auch im Wintersemester zum 9. Mal ein umfangreiches Programm: Von April bis September werden unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl fast 100 Veranstaltungen angeboten, die aktuelle Forschung in allgemeinverständlicher Form präsentieren und Einblicke in verschiedene Bereiche der Universität ermöglichen. Wie bereits in den zurückliegenden Semestern, bietet eine begleitende Broschüre Orientierung und Informationen über die Vielfalt an Veranstaltungen. Besonders hinweisen möchten wir auf die eigens für die Frankfurter Bürger-Universität entwickelte Hauptreihe: „Wie wir wurden, wer wir sind – Deutsche Biografien“, die in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main stattfindet. Die sechs Abende umfassende Reihe sowie das vielfältige Gesamtprogramm der Frankfurter Bürger-Universität möchten wir Ihnen im Rahmen eines Mediengesprächs vorstellen. 

am:     Mittwoch, den 17.April 2013, um 10 Uhr
Ort:     Campus Westend, IG 1.418 (gegenüber dem Eisenhower-Saal), Grüneburgplatz 1, Frankfurt am Main

Als Gesprächspartner erwarten Sie die Initiatoren der Bürgeruniversität und mit dem Soziologen Tilman Allert der Vordenker der aktuellen Hauptreihe. Mit der Literaturwissenschaftlerin Susanne Komfort-Hein und Wolfgang Assmann, dem Geschäftsführer der Werner Reimers Stiftung, sind die Protagonisten von zwei weiteren Reihen zugegen.

Bitte teilen Sie uns mit , ob wir mit Ihrer Kommen rechnen dürfen.

Mit besten Grüßen

Dr. Olaf Kaltenborn
Leiter Abteilung Marketing und Kommunikation

Veranstaltungen

Apr 9 2013
14:00

Zur Messe unistart werden mehrere Tausend Studierende erwartet

Goethe-Universität begrüßt Erstsemester

FRANKFURT. Über 3.000 junge Menschen nehmen zum Sommersemester 2013 ein Studium an der Goethe-Universität auf. Mit der Veranstaltung „unistart“ begrüßen Universität und Stadt gemeinsam alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Zentrale Bereiche der Universität und ausgewählte Partner stellen sich auf der Messe von 14 bis 17 Uhr im Hörsaalzentrum vor und informieren über die vielfältigen Angebote und Serviceleistungen. Alle Erstsemester erhalten als Willkommensgeschenk eine Tasche der Universität, die für jede „unistart“-Veranstaltung individuell gestaltet und angefertigt wird.

Um 15.00 Uhr findet die offizielle Begrüßung im Audimax statt. Die Frankfurter Stadträtin Renate Sterzel wird gemeinsam mit Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, und dem AStA-Vorstand Daniel Katzenmaier zu den Erststudierenden sprechen. Ab 21 Uhr beginnt dann im Anbau Casino die große unistart-Party mit DJs von planet radio.

Zum Programm:
Ab 14 Uhr: Messe unistart
14 Uhr: Infovortrag „Berufsorientierung für Studierende und Absolventen“, HZ 03
15 Uhr: Offizielle Begrüßungsansprachen vom Präsidium der Goethe-Universität, Magistrat der Stadt Frankfurt und AStA, HZ 2
16 Uhr: Infovortrag „Sicher durch den Beratungsdschungel“, HZ 03
Ab 21 Uhr: unistart-Party, Anbau Casino

„Unistart“ ist eine Veranstaltung der Goethe-Universität Frankfurt, organisiert von der Tochtergesellschaft der Universität, CAMPUSERVICE; die unistart-Party wird von der Universität gemeinsam mit planet radio gestaltet.

Medienvertreter sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen! Die Messe unistart bietet die ideale Möglichkeit, sich einen Eindruck von den neuen Studierenden, ihren Erwartungen und Interessen zu machen.

Kontakt: Dr. Dirk Frank, Pressereferent, Abteilung Marketing und Kommunikation, Tel. (mobil): 0170-2107012, frank@pvw.uni-frankfurt.de

Personalia/Preise

Apr 9 2013
09:14

In VWL, BWL, Wirtschaftsinformatik und Naturwissenschaften unter den besten zehn deutschen Hochschulen

Goethe-Universität verbessert sich im Hochschul-Ranking der WirtschaftsWoche

Frankfurt. Die Goethe-Universität kann beim diesjährigen Ranking der WirtschaftsWoche punkten: Gleich in vier Bereichen schaffte sie es unter die besten zehn Hochschulen. Erstmals konnte auch in den Naturwissenschaften zu den Spitzenreitern aufgeschlossen werden. Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl freut sich über das gute Abschneiden der Goethe-Universität. Er sieht in den drei Exzellenzclustern der Goethe-Universität einen gewichtigen Grund für die hohe Reputation der Hochschule vor allem in den Naturwissenschaften: „Die Exzellenzcluster wecken die Aufmerksamkeit der Unternehmen.“

Die einzelnen Platzierungen: In der Volkswirtschaftslehre kommt die Goethe-Universität hinter der Universität Mannheim auf Platz 2 (2012: 4. Platz), in der Betriebswirtschaftslehre belegt sie den 7. Platz (2012: 8. Platz). Gleich um vier Plätze verbesserte sie sich in den Naturwissenschaften und kommt nun auf Platz 8. In der Wirtschaftsinformatik konnte die Goethe-Uni den 9. Platz aus dem Vorjahr behaupten.

Zum Hochschul-Ranking der WirtschaftsWoche: In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Universum Communications wurden über 500 Personaler von großen Konzernen, aber auch von kleinen Mittelständlern danach befragt, welche Hochschulen am besten ausbilden. Gefragt wird unter anderem: Welche Universitäten und Fachhochschulen bilden die Studierenden für Ihre Bedürfnisse vorbildlich aus, welche Softskills sind Ihnen wichtig? Der Fokus liegt in der jährlich durchgeführten Befragung auf wirtschaftsnahen Fächern wie BWL, VWL, Jura und Maschinenbau.

Hochschulpolitische Themen

Apr 3 2013
15:19

Unterlagen eines der bedeutendsten deutschen Philosophen seiner Generation kommen ins Archiv

Universitätsbibliothek erhält wissenschaftlichen Vorlass von Karl-Otto Apel

Frankfurt. Das Archivzentrum der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg in Frankfurt am Main hat den wissenschaftlichen Vorlass des Philosophen Karl-Otto Apel (geb. 1922) erhalten. Apel, der von 1972 bis zu seiner Emeritierung 1990 als Professor in der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig war, übergab kurz nach seinem 91. Geburtstag große Teile der in seinem Haus befindlichen Unterlagen. Darunter befinden sich Korrespondenzen mit der gesamten internationalen philosophischen Fachwelt, teilweise unveröffentlichte wissenschaftliche Manuskripte sowie vereinzelt private Dokumente. Ein Archivvertrag mit der Goethe-Universität regelt die rechtlichen Angelegenheiten.

In einer ersten Umzugsphase wurden Mitte März über 25 Umzugskisten aus der Privatwohnung von Karl-Otto Apel im Taunus in das Archivzentrum gebracht. Darin befanden sich über 20.000 Seiten mit wertvollen und zahlreichen unveröffentlichten Archivalien, die in ihrem zeitlichen Umfang bis in die Bonner Studienzeit des Philosophen Ende der 1950er Jahre reichen und Apel bis zuletzt als Arbeitsgrundlage seiner Arbeiten dienten. Weitere Archivumzüge mit Materialien seit den 1980er Jahren sind für den Spätsommer dieses Jahres geplant.

Apel gehört zu den einflussreichsten Philosophen von internationalem Rang, sodass das überlassene Material ein gutes Stück der Philosophiegeschichte der vergangenen 60 Jahre widerspiegelt. Gemeinsam mit seinem Studienfreund Jürgen Habermas befreite er die deutsche Nachkriegsphilosophie in den 1980ern Jahren aus dem akademischen Elfenbeinturm und führte sie zu einem breiten Spektrum interdisziplinärer und dabei stringenter Diskurse. Der Leiter des Archivzentrums, Dr. Mathias Jehn, ist froh darüber, dass „diese für die Geschichte der Frankfurter Universität so wichtigen Unterlagen nun für die Nachwelt archiviert und sukzessive für eine wissenschaftliche Auswertung zur Verfügung gestellt werden können.“ Der Vorlass wird mit der Signatur „Na 67 Nachlass Karl-Otto Apel“ im Archivzentrum geführt und ist von montags bis freitags jeweils von 9.30 bis 16.30 Uhr nach Voranmeldung und im Rahmen der Benutzungsordnung und des Hessischen Archivgesetzes einsehbar.

Angaben zur Person: Karl-Otto Apel promovierte 1950 in Bonn mit einer Arbeit über Heidegger, 1961 habilitierte er sich in Mainz über die humanistische Sprachidee (Die Idee der Sprache in der Tradition des Humanismus von Dante bis Vico). Von 1962 bis 1969 war er ordentlicher Professor für Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, von 1969 bis 1972 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Saarbrücken und von 1972 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1990 ordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt am Main. Die 1973 erschienene zweibändige Aufsatzsammlung "Transformation der Philosophie" gilt als Apels Hauptwerk.

Weitere Informationen: Dr. Mathias Jehn, Leiter des Archivzentrums, Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main, Tel. (069) 798-39007, m.jehn@ub.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Apr 3 2013
15:15

Studienorientierungsangebot für Schülerinnen und Schüler mit Einwanderungsgeschichte jetzt in acht Bundesländern.

Ausschreibung „Mehr Migranten werden Lehrer“ auch in Frankfurt

Frankfurt. Nach Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Bayern, Berlin und Schleswig-Holstein findet der Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer“ nun auch in Hessen statt: Vom 1. bis 4. November 2013  gibt es das Studienorientierungsangebot für Oberstufenschüler auch in Frankfurt. Bewerbungen sind bis Anfang Oktober 2013 möglich.

Um die Vielfalt im Lehrerzimmer zu gewährleisten, werden bundesweit mehr Lehrer mit Migrationshintergrund gebraucht – als kompetente Vorbilder und Vertraute. Im Moment haben gerade einmal ein bis zwei Prozent der Lehrkräfte eine Einwanderungsgeschichte.  Befragungen unter ehemaligen Schülercampus-Teilnehmern zeigen, dass viele Oberstufenschüler mit Migrationshintergrund Vorurteile gegenüber dem Lehrerberuf hegen: Sie empfinden die Bezahlung als schlecht, Aufstiegsmöglichkeiten seien kaum vorhanden. Wenn sie sich für ein Studium entscheiden, dann oftmals eher für Jura oder Medizin.

Um diese Vorurteile abzubauen und junge Migrantinnen und Migranten für das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf zu interessieren, entwickelte die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ihren Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer“. Der viertägige Kompaktkurs gibt Einblicke in das Lehramtsstudium und zeigt die Chancen des Lehrerberufs. Die Teilnehmer informieren sich über die Fähigkeiten und Voraussetzungen für das Lehramtsstudium. Sie hospitieren in Schulen und diskutieren mit Hochschullehrern und Lehrern die Erfordernisse dieses Berufes. So können sie eine überlegte Studienfachwahl treffen.

Die Initiative der ZEIT-Stiftung wird auch in Hessen mit starken Partnern – dem Hessischen Kultusministerium und der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) der Goethe-Universität Frankfurt – realisiert. Hinweise zur Bewerbung und weitere Informationen findet man unter www.mehr-migranten-werden-lehrer.de

Weitere Informationen: ZEIT-Stiftung, Frauke Hamann, Bereichsleiterin Kommunikation, Tel. (040) 41336871,  hamann@zeit-stiftung.de; Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL), Rebecca Röhrich, Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation, Tel. (069) 798-25114, roehrich@em.uni-frankfurt.de