​​​​​​Pressemitteilungen ​​​ – September 2016

Personalia/Preise

Sep 6 2016
14:13

Auszeichnung des Vereins für Socialpolitik geht an Frankfurter Ökonomin

Nicola Fuchs-Schündeln erhält Gossen-Preis

FRANKFURT.Nicola Fuchs-Schündeln, Professorin für Makroökonomie und Entwicklung am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt, ist mit dem Gossen-Preis 2016 des Vereins für Socialpolitik ausgezeichnet worden. Die 44-Jährige erhielt den wichtigsten deutschen Ökonomen-Preis im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung des Vereins am Montagabend in Augsburg. Der Gossen-Preis wird jedes Jahr an einen Wirtschaftswissenschaftler oder eine Wirtschaftswissenschaftlerin aus dem deutschen Sprachraum verliehen, die durch ihre Forschung internationales Ansehen gewonnen haben. Der wichtigste Maßstab für die Vergabe sind Veröffentlichungen in international anerkannten Fachzeitschriften.

Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Vereins für Socialpolitik, würdigte in ihrer Laudatio die bedeutenden empirischen Forschungsbeiträge von Nicola Fuchs-Schündeln im Bereich der politischen Ökonomik, der Ökonomik von Haushaltsentscheidungen und der Entwicklungsökonomik.

Nicola Fuchs-Schündeln untersucht schwerpunktmäßig das Konsum-, Spar- und Arbeitsangebotsverhalten privater Haushalte sowie die Endogenität von Präferenzen. Ihre Arbeiten sind unter anderem in der American Economic Review, im Quarterly Journal of Economics und in der Zeitschrift Science erschienen. Fuchs-Schündeln hat seit 2009 eine Professur an der Goethe-Universität, wo sie unter anderem als Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und als Programmdirektorin am LOEWE-Zentrum „Sustainable Architecture for Finance in Europe“ (SAFE) mitwirkt. Die vergangenen zwölf Monate verbrachte sie als Gastprofessorin an der Stanford University in Kalifornien. Im Jahr 2010 erhielt sie einen Starting Grant des European Research Council, eine der höchstdotierten wissenschaftlichen Auszeichnungen in der Europäischen Union. Vor ihrem Wechsel nach Frankfurt war Fuchs-Schündeln an den US-amerikanischen Universitäten Harvard und Yale tätig.

Der seit 1997 verliehene und mit 10.000 Euro dotierte Gossen-Preis ist nach dem preußischen Juristen Hermann Heinrich Gossen (1810–1858) benannt, der mit seinem Buch „Die Entwicklung der Gesetze des menschlichen Verkehrs, und der daraus fließenden Regeln für menschliches Handeln“ als einer der wichtigsten Vorläufer der modernen Grenznutzenschule gilt.

Forschung

Sep 6 2016
14:06

Reaktion auf Klima- und Landnutzungswandel

Ältere Schreikraniche initiieren kürzere Zugrouten

FRANKFURT.Der weltweite Klima- und Landnutzungswandel führt dazu, dass einzelne Vögel nicht mehr so weit in den Süden ziehen – so auch die beinahe ausgestorbenen Schreikraniche. Die neue, kürzere Reise Richtung Süden des größten nordamerikanischen Vogels wird von den älteren, erfahreneren Individuen einer Population initiiert, berichtet ein internationales Team, darunter Wissenschaftler der Goethe-Universität und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung heute im Fachjournal „Nature Communications“.

Da soll noch einer sagen, dass Alter unflexibel macht – zumindest bei Schreikranichen ist dies nicht der Fall. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Goethe-Universität, des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der University of Maryland, der International Crane Foundation und des U.S. Geological Survey untersuchten Daten zu den Aufenthaltsorten von 175 Schreikranichen (Grus americana) im Zeitraum von 2002 bis 2016.  Sie fanden heraus, dass die Kraniche ihre Überwinterungsgebiete in die Nähe ihrer Brutgebiete verlagerten und somit ihre Zugrouten verkürzten.

Initiatoren dieser Veränderung sind nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler die älteren, erfahreneren Vögel in den einzelnen Fluggruppen. „Die neuen Standorte werden zuerst von Gruppen ausgewählt, zu denen auch ältere Vögel gehören“, erläutert die am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und der Goethe-Universität tätige Claire Teitelbaum, Hauptautorin der Studie. Dabei konnten die Forscher nachweisen, dass sich die älteren Vögel zuvor schon einmal in der Umgebung des neuen Winterquartiers aufgehalten hatten. Im Mittel verringerte sich der Abstand zwischen Brutgebiet und Überwinterungsgebiet pro Lebensjahr des ältesten Vogels in einer Gruppe um 40 Kilometer.

Die älteren Schreikraniche einer Gruppe initiieren nicht nur das Abkürzen des Winterzugs, sondern geben dieses Verhalten auch an jüngere Vögel weiter. Während 2006 noch keiner der ein Jahr alten Schreikraniche den Winterzug abkürzte, taten dies 2015 bereits 75 % der einjährigen Schreikraniche.

Auch von anderen Zugvogelarten ist bekannt, dass sie aufgrund des Klimawandels Winterquartiere wählen, die näher an den Brutgebieten liegen. Das spart Energie und ermöglicht ihnen eine frühere Rückkehr in ihre Brutgebiete. Bei den Kranichen wird dieses Verhalten durch den zunehmenden Anteil an Ackerland in den nördlichen Winterquartieren gefördert. Zudem verzeichnen diese Gebiete einen stärkeren durch Klimawandel bedingten Temperaturanstieg. Getreide ist eine wichtige Futterquelle, die jedoch nur zugänglich ist, wenn kein Schnee liegt. Das Forschungsteam vermutet daher, dass ein Zusammenspiel von Klimawandel und veränderter Landnutzung es den Kranichen erleichtert, weiter nördlich zu überwintern.

„Unsere Studie zeigt, dass Tierarten ihr Migrationsverhalten ändern und neue Aufenthaltsorte suchen können. Wahrscheinlich nützt ihnen dabei ihr Langzeitgedächtnis und die Fähigkeit aus Erfahrung zu lernen“, erklärt der Ko-Autor der Studie, Prof. Thomas Müller, der am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum forscht und an der Goethe-Universität lehrt.

Die Wissenschaftler verwendeten Daten aus einem Zuchtprojekt, bei dem in menschlicher Obhut großgezogene Schreikraniche im Norden der USA 2001 ausgewildert wurden. Die jungen Kraniche lernten die Flugroute in den Süden einmalig, indem sie einem Ultra-Leichtflugzeug nachflogen, das von einem Piloten im Kranichkostüm gesteuert wurde.

Interessanterweise kürzen die ausgewilderten Vögel mittlerweile ihre Zugwege deutlich mehr ab, als die einzige noch existierende Wildpopulation von Schreikranichen, die im Winter von Nord-Kanada an die texanische Küste zieht. „Möglicherweise hat die am Anfang noch junge Population der ausgewilderten Schreikraniche mehr Potenzial für Innovationen wie die Verkürzung der Zugwege geboten. Im Gegensatz zu den in der Studie betrachteten Schreikranichen dürfte es für viele Populationen und Arten sehr viel schwieriger sein sich an Landnutzungs- und Klimawandel anzupassen”, resümiert die Ko-Autorin Sarah Converse, Ökologin am U.S. Geological Survey.

Publikation:

Teitelbaum, C.S., Converse, S.J., Fagan,W.F., Böhning-Gaese, K.B., O’Hara, R.B., Lacey, A.E. und Mueller, T. (2016): Experience drives innovation of new migration patterns of whooping cranes in response to global change. Nature Communications, doi: 10.1038/NCOMMS12793.

Bilder zum Download finden sie unter: www.senckenberg.de/presse

Informationen: Jun. Prof. Thomas Müller, Institut für Ökologie, Evolution und Diversität /Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Tel. (069) 7542 1889, thomas.mueller@senckenberg.de.

Veranstaltungen

Sep 5 2016
15:29

Wichtigste europäische Initiativen zum Datenschutz diskutieren in Frankfurt anlässlich des Annual Privacy Forum 2016

Goethe-Uni im Zeichen des Datenschutzes

FRANKFURT.Nach langem Ringen wurde im Mai 2016 die EU-Datenschutz-Grundverordnung veröffentlicht. Kenner wissen, dass sie zwar ein Meilenstein ist, aber nicht das Ziel auf dem Weg zum Datenschutz im Internet-Zeitalter. Den Herausforderungen dabei widmen sich auf Initiative von Prof. Kai Rannenberg in dieser Woche an der Goethe-Universität Frankfurt zwei Veranstaltungen. Dem renommierten Wirtschaftsinformatiker wird es dabei gelingen, die wichtigsten europäischen Initiativen zum Datenschutz an einem Ort zu versammeln.

Beim Annual Privacy Forum (APF), das am 7. und 8. September in Kooperation mit der ENISA, der IT- und Netzsichersicherheitsagentur der EU, stattfindet, diskutieren Forscher und weitere Entscheidungsträger über die Frage, welche Maßnahmen und Rahmenbedingen für nachhaltigen Datenschutz nötig sind.

Der am 9. September mit dem Europäischen Datenschutzbeauftragten veranstaltete Workshop des Internet Privacy Engineering Network (IPEN) hat „Privacy by Design“ zum Thema: Wie kann man Datenschutz so rechtzeitig in Systemen verankern, das dieser nicht umständlich und teuer nachgerüstet werden muss?

Das APF, eröffnet von Universitätsvizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz, dem Executive Director der ENISA, Udo Helmbrecht, sowie dem Stellvertretenden Europäischen Datenschutzbeauftragten Wojciech Wiewiórowski, kann mit hochrangigen Keynotes aufwarten: Thomas Kremer, Vorstand der Deutschen Telekom für Datenschutz, Recht und Compliance hält den Eröffnungsvortrag zu „Datenschutz in einer digitalisierten Welt”. Mikko Hypponen, Chief Research Officer von F-Secure, spricht zu „State of the Net” und Jacoba Sieders, Global Head „Identity & Access Management” der holländischen Großbank ABN AMRO schildert Beobachtungen aus der Perspektive der Sicherheit.

Dazwischen diskutieren Datenschutzbeauftragte, Industrievertreter und Forscher Fortschritte der technischen Implementierung von Datenschutz, etwa bürgerorientierte Werkzeuge zum Datenschutz im Internet und Werkzeuge zum Testen von Datenschutztechnik. Auch die nötigen Änderungen zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung sind Thema eines Panels.

In Vorträgen werden die besten aus einem internationalen Call for Papers hervorgegangenen wissenschaftlichen Publikationen präsentiert. Das umfasst Datenschutz bei aktuellen Technologien wie elektronischem Identitätsmanagement und dem Internet der Dinge. Gleichzeitig gibt es auch Beiträge dazu, wie Bürger und Organisationen Datenschutzrisiken erkennen und Datenschutzstrategien besser formulieren und umsetzen können.

Das vollständige Programm der APF findet sich auf http://privacyforum.eu/programme .

Auf dem Workshop des Internet Privacy Engineering Network werden mehrere Ansätze für Privacy by Design vorgestellt, speziell Methoden für Software- und Systementwickler, Erfahrungsberichte europäischer Projekte wie PRISMACLOUD und CREDENTIAL zu Cloud-Computing und elektronischen Identitäten und  Vorgehensweisen in großen Unternehmen.

Das vollständige Programm des IPEN-Workshops findet sich auf https://secure.edps.europa.eu/EDPSWEB/edps/site/mySite/IPEN_Workshop_2016

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Anmeldung zum APF erfolgt über info@m-chair.de, Anmeldung zu IPEN über die IPEN-Webseite.

Sonstige

Sep 2 2016
14:58

Der Wirtschaftswissenschaftler entwarf die Grundzüge seiner später mit dem Nobelpreis gewürdigten Arbeit in Frankfurt

Goethe-Universität Frankfurt trauert um Reinhard Selten

FRANKFURT. Die Goethe-Universität Frankfurt trauert um ihren ehemaligen Studenten, Promovenden und Habilitanden Reinhard Selten, der 1994 als erster und bislang einziger Deutscher den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt für seine Leistungen im Bereich der Spieltheorie. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Selten am 23. August im Alter von 85 Jahren verstorben.

Die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, sagte: „Reinhard Selten war ein Wissenschaftspionier. Er verfolgte damals vollkommen neue Ansätze in der experimentellen Wirtschaftsforschung. An der Goethe-Universität fand er in den 1950er und 1960er Jahren, als er in Frankfurt studierte, promovierte und sich habilitierte, Mentoren und Förderer, die seine Ideen teilten und ihn ermutigten, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Sein Tod macht uns sehr traurig. Wir freuen uns über den großen Erfolg seiner Arbeit, die Schule gemacht hat.“

Raimond Maurer, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften: „Die deutschen Wirtschaftswissenschaften verlieren einen international hochgeachteten Forscher. Als Vorbild bleibt er uns mit seiner Neugier, seiner Beharrlichkeit und seiner wissenschaftlichen Ambition in vieler Hinsicht erhalten.“

Reinhard Selten begann 1951 an der Goethe-Universität mit dem Studium der Mathematik, das er mit dem Besuch von Vorlesungen in Volkswirtschaftslehre und Psychologie ergänzte. Bereits in dieser Zeit entflammte sein Interesse an der ökonomischen Bedeutung von Spielen. Seine Diplomarbeit über die „Bewertung strategischer Spiele“ (1957) entsprach nach Aussage seines Betreuers Ewald Burger bereits dem Niveau einer Doktorarbeit. Während sich Selten in dieser Arbeit noch auf Spiele mit zwei Spielern beschränkte, weitete er die Betrachtung in seiner Doktorarbeit, „Bewertung von n-Personenspielen“ (1961), aus. Diese Arbeit, für die ihm der Doktor der Mathematik verliehen wurde, entstand während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl des Ökonomen Heinz Sauermann, einem der Vorreiter der Mathematisierung der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland.

Neben der Weiterentwicklung seiner Spieltheorie baute Selten gemeinsam mit Sauermann das zweite große Standbein seiner wissenschaftlichen Arbeit auf, die experimentelle Wirtschaftsforschung, deren Ziel es ist, reales menschliches Verhalten in Laborsituationen zu untersuchen. Beide Interessen gingen Hand in Hand. Die Verfeinerung des Nash-Gleichgewichts mit Seltens Konzept der Teilspielperfektheit ist noch heute elementarer Baustein der experimentellen Wirtschaftsforschung. Den Grundstein für seine Arbeit in diesem Bereich, für die ihm später der Nobelpreis verliehen wurde, legte Selten 1965 mit der Publikation „Ein Oligopolmodell mit Nachfrageträgheit“.

1968 habilitierte sich Selten am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften mit einer Arbeit über „Preispolitik der Mehrproduktenunternehmung in der statischen Theorie“ – laut Bewertung seiner Gutachter eine der wichtigsten deutschsprachigen Beiträge zur ökonomischen Theorie der Nachkriegszeit. Nach insgesamt 17 Jahren an der Goethe-Universität nahm Selten 1969 einen Ruf an die Freie Universität Berlin an. Weitere Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere wurden Bielefeld und Bonn.

Mit der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften 1994 an die drei maßgeblichen Vertreter der Spieltheorie John Harsanyi, John F. Nash und Reinhard Selten würdigte die Schwedische Akademie der Wissenschaften die ökonomisch-mathematische Erforschung des strategischen Verhaltens von Menschen in Spielsituationen, die lange Zeit eher als Randaspekt der Ökonomie galt, und machte sie – und ihre Vertreter – international auch über die Grenzen ihres Faches hinweg bekannt.

Veranstaltungen

Sep 2 2016
14:50

Eine Ausstellung im MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität

Kommen und Gehen – von Courbet bis Kirkeby. Künstleraufenthalte in der Region Frankfurt / RheinMain

FRANKFURT.Die Region Frankfurt/RheinMain prägt seit jeher eine ständige Zu- und Abwanderung. Auch viele Künstlerinnen und Künstler kamen und gingen, verbrachten hier eine zeitlich begrenzte Lebens- und Schaffensphase. An ausgewählten Persönlichkeiten thematisiert die Ausstellung die Wechselbeziehungen zwischen Künstlern und ihrer temporären Wahlheimat: Mit welchen Erwartungen kamen sie? Was brachten sie an künstlerischem Potential mit? Wie engagierten sie sich in der Kunstszene und weshalb zogen sie wieder fort?

Die Ausstellung nimmt den Zeitraum von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis an das Ende des 20. Jahrhunderts in den Blick. Im Kontext sich stetig wandelnder historischer Konstellationen traten Künstler wie beispielsweise Gustave Courbet und Bernhard Hoetger, Willi Baumeister und Max Beckmann, Karl Otto Götz und Per Kirkeby mit der hiesigen Kulturszene jeweils auf ganz eigene Art und Weise in Beziehung.

Die Mobilität vieler Künstler bestimmte im Wesentlichen ihr individuelles Netzwerk. Vor allem die Aussicht auf Verkaufs- und Verdienstmöglichkeiten bewog die Kunstschaffenden zum Ortswechsel. Familie, Freunde, Lehrer, aber auch Sammler und Händler informierten über Standortgegebenheiten und vermittelten Kontakte, die den Aufenthalt in der Region Frankfurt/RheinMain als förderlich erscheinen ließen. Jedoch erfolgte die Zu- und Abwanderung nicht immer frei von Zwängen. In den Jahren 1933 bis 1945 mündete staatlicher Terror in Vertreibung und Vernichtung. Nach Kriegsende ermöglichte dann der erneute Zuzug auswärtiger Künstler den Anschluss an das internationale Kunstgeschehen.

Die vielfältige, lebendige Kunstszene der Kulturregion Frankfurt/RheinMain verdankt sich somit auch den zahlreichen Impulsen migrierender Künstlerinnen und Künstler.

Der Katalog erscheint im Michael Imhof Verlag und kostet 29,- € im Museum.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Jeden Sonntag außer 25.12.2016 und 1.1.2017 um 15 Uhr;

Mittwoch, 5.10., 2.11., 7.12.2016 und 4.1.2017 jeweils um 17.30 Uhr.

Kosten: 2,- € (zzgl. zum Eintritt)

GRUPPENFÜHRUNGEN

Dienstag bis Freitag 60,- € // Samstag, Sonntag, Feiertag 65,- € (zzgl. zum Eintritt)

Anmeldung unter 069/13821010.

MUSEUM GIERSCH der GOETHE-UNIVERSITÄT

Schaumainkai 83 // 60596 Frankfurt am Main

Fon 069/13821010 // Fax 069/138210111

www.museum-giersch.de // info@museum-giersch.de

Kuratoren: Dr. Manfred Großkinsky, Susanne Wartenberg M. A.

Öffnungszeiten: Di–Do 12–19 Uhr; Fr–So 10–18 Uhr; Mo geschlossen

Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung

3.10., 25.12., 26.12.2016 und 1.1.2017 10–18 Uhr geöffnet;

24.12. und 31.12.2016 geschlossen

Ansprechpartnerin für die Presse: Dipl. Kffr. Christine Karmann

Fon: 069/13821010 // E-Mail: presse@museum-giersch.de

Texte und Bilder zum Download für die Presse: www.museum-giersch.de

Pressekonferenz: Donnerstag, 22. September 2016, 11 Uhr 

  • Dr. Manfred Großkinsky, Leiter MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität
  • Susanne Wartenberg M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 25. September 2016, 11 Uhr

  • Begrüßung: Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität
  • Dank: Dr. Manfred Großkinsky, Leiter MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität
  • Einführung: Susanne Wartenberg M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität