​​​​​​Pressemitteilungen ​​​ – Juli 2015

Veranstaltungen

Jul 8 2015
10:51

Solistin Aleksandra Mikulska spielt zusammen mit SKYLINE SYMPHONY Chopins 1. Klavierkonzert

15. Campus Konzert mit polnischen Komponisten

FRANKFURT. Sommerliche Klassik-Klänge bringt das 15. Campus-Konzert von SKYLINE SYMPHONY – das Frankfurter Kammerorchester – unter der Leitung von Michael Sanderling. Konzertgäste können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Mit dem 1. Klavierkonzert von Frederic Chopin tritt die Pianistin Aleksandra Mikulska auf, eine junge deutsch-polnische Tastenvirtuosin, die neben ihrer Konzerttätigkeit auch Präsidentin der "Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V." ist.

Außerdem gibt es Neues zu entdecken: Der polnischen Komponist Wojciech Kilar mit zwei Werken sowie Orchesterstücke von Witold Lutoslawski und Andrzej Panufnik.

15. Goethe-Campus-Konzert,
Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend,
Festsaal Casino, 60323 Frankfurt a.M.
Zeit: Sonntag, 12. Juli 2015, 17.00 Uhr (Einlass: 16.30 Uhr)

Karten im Vorverkauf über Adticket zu 28 €, Schüler, Studierende: 9 €, Kinder bis 10 Jahre frei (http://www.adticket.de/ -> Frankfurt -> Stichwort: Campus-Konzert), oder an der Abendkasse ab 16 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: http://www.skyline-symphony.com/

Personalia/Preise

Jul 7 2015
10:08

1822-Universitätspreis geht in diesem Jahr an einen Mathematiker, einen Kunstpädagogen und eine Juristin

Ehre für gute Lehre

FRANKFURT. Als Abschluss des Tags der Lehre wird am heutigen Montag der „1822-Universitätspreis für exzellente Lehre“ an der Goethe-Universität verliehen. Preisträger sind in diesem Jahr der Mathematiker Dr. Hartwig Bosse (1. Preis: 15.000 Euro), der Kunstpädagoge Prof. Dr. Georg Peez (2. Preis: 10.000 Euro) und die Juristin und Privatdozentin Dr. Friederike Wapler (3. Preis: 5.000 Euro). Die Auszeichnungen werden im Renate-von-Metzler-Saal im Casino-Gebäude verliehen.

Der von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse und der Goethe-Universität ausgelobte „1822-Universitätspreis für exzellente Lehre“ wird seit 2002 jährlich vergeben; er ist einer der ältesten Lehrpreise Deutschlands. „Mit der Vergabe des 1822-Universitätspreises wollen wir auf die Bedeutung der Lehre aufmerksam machen, die sonst oft im Schatten der Forschung steht“, so Dr. Arne Weick, Vorstandsmitglied der Frankfurter Sparkasse. „Die jährlich steigende Zahl der Nominierungen für diese Auszeichnung zeigt, dass uns dies gelingt.“ Der Preis sei somit eine wertvolle Initiative, um die Lehre an der Universität zu fördern.

Von deren Mitwirkung zeigt sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Tanja Brühl begeistert: „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement die Studentinnen und Studenten alljährlich für die von ihnen nominierten Professoren und Professorinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eintreten und wie überzeugend sie für ihre Favoriten plädieren.“

In diesem Jahr lagen der Jury 25 Nominierungen aus nahezu allen Fachbereichen der Universität vor. Aus diesen wählte eine Kommission, bestehend aus Studierenden, Professoren und Mitarbeitern der Universität sowie eines Vertreters der Stiftung der Frankfurter Sparkasse, die Preisträger aus.

Dr. Hartwig Bosse (Fachbereich 12 – Informatik und Mathematik):

Hartwig Bosse ist seit 2007 am Institut für Mathematik an der Goethe-Universität beschäftigt. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Polynomielle Optimierung, Semidefinite Programmierung, Diskrete Geometrie und Spieltheorie.

Hartwig Bosse ist Mitarbeiter im Programm „Starker Start ins Studium“. Das im Rahmen des Qualitätspakts Lehre geförderte Programm zielt auf eine systematische Stärkung der Studieneingangsphase, werden doch hier die Weichen für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Studium gestellt.

Der Studiendekan des Fachbereichs hebt in seiner Stellungnahme hervor, dass die Vermittlung mathematischen Grundlagenwissens und Denkens eine höchst anspruchsvolle Aufgabe sei. Die Auszeichnung für Hartwig Bosse stelle die angemessene Würdigung eines ungewöhnlichen Lehrtalentes dar. Studierende aus dem Fachbereich Informatik und Mathematik betonen: „Hartwig Bosse verbindet Motivation, Engagement, unnachahmliches pädagogisches Feingefühl und Wissen auf hohem Niveau mit einem Vortragsstil, der Studenten für die Naturwissenschaften fesselt […].“

Prof. Dr. Georg Peez (Fachbereich 09 – Sprach- und Kulturwissenschaften)

Georg Peez hat seit 2010 die Professur für Kunstpädagogik an der Goethe-Universität inne.  Seine Forschungsschwerpunkte sind: Qualitative empirische Forschung in der Kunstpädagogik, Evaluations- und Wirkungsforschung in kunst- und kulturpädagogischen Bereichen, Digitale Medien im Kunstunterricht und in der Kunstvermittlung, Dimensionen ästhetischen Verhaltens von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und Kreativitätsforschung.

Georg Peez hat sich in seinen Veranstaltungen vom Frontalunterricht verabschiedet: Er setzt auf vielfältige Vermittlungsformate: Kurze inhaltliche Impulse, Gruppenarbeiten, Diskussionsrunden werden mit dem Einsatz verschiedener Medien gepaart. In Vorlesungen setzt Georg Peez ein Audience-Response-System ein, durch das sich Studierende interaktiv via Smartphone, Tablet oder Laptop beteiligen können. Seine Studierenden resümieren: „Mit großem Einsatz und viel Empathie sowie mit hochschuldidaktischer Erfahrung und Neugierde setzt Georg Peez seit vielen Jahren universitätsweit beachtete innovative Impulse in der Hochschullehre.“

PD Dr. Friederike Wapler

Friederike Wapler vertritt seit 2014 eine Entlastungsprofessur für Öffentliches Recht am Fachbereich Rechtswissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Staats- und Verwaltungsrecht, das Sozialrecht und die Rechtsphilosophie. Sie befasst sich insbesondere mit dem Recht der Kindheit und Jugend, mit Fragen des Pluralismus und des Multikulturalismus sowie dem Verhältnis von individueller Freiheit und öffentlicher Sicherheit.

Die Veranstaltungen von Friederike Wapler sind interaktiv gestaltet: In angeleiteter Moderation bearbeiten die Studierenden die einzelnen gut aufeinander abgestimmten juristischen Themen. Ihre Studierenden loben: „Während man als Studierender eines Massenfaches oft das Gefühl hat, in der Menge unterzugehen, nimmt sich Frau Wapler die Zeit, jeden Studierenden individuell zu betreuen.“

Friederike Waplers großes Interesse an der juristischen Lehre kommt auch in ihrem Buch „Examen ohne Repetitor“ zum Ausdruck. Der bereits in dritter Auflage erschienene Band zeigt Studierenden, wie sie ihr Selbststudium sinnvoll strukturieren können, ohne kostenintensive Repetitorien in Anspruch nehmen zu müssen.

Neben den Ausgezeichneten wurden folgende Lehrenden nominiert:

Prof. Dr. Jan Landwehr (FB02), Dr. Peter Gostmann (FB03), Dr. Sören Baumgärtner (FB05), Prof. Dr. Karin Schermelleh-Engel (FB05), Prof. Dr. Sabine Windmann (FB05), Prof. Dr. Markus Wriedt (FB06), Dr. Zakharia Pourtskhvanidze (FB09), Prof. Dr. Gisela Welz (FB09), Dr. Anja Müller (FB10), Dr. Jackie Nordström (FB10), Dr. Matthias  Schulze-Bünte (FB10), Prof. Dr. Michael Waltenberger (FB10), Dr. Irene Marzolff (FB11), Prof. Dr. Matthias Ludwig (FB12), Prof. Dr. Christoph Reichenbach (FB12), Dr. Friederike Korneck (FB13), Dr. Christian Buchsbaum (FB14), Prof. Dr. Jochen Klein (FB14), Dr. Peter Thalau (FB15), Dr. Frank Bonzelius (FB16), Prof. Dr. med. Joachim Ehrlich (FB16), Prof. Dr. Johannes Schulze (FB16),

Informationen: Dr. Kerstin Schulmeyer-Ahl (Tel.: (069) 798-12431, schulmeyer@pvw.uni-frankfurt.de) und Nina Eger (Tel.: (069) 798-12455, eger@pvw.uni-frankfurt.de), Stabsstelle Lehre und Qualitätssicherung, Campus Westend.

Veranstaltungen

Jul 6 2015
14:10

Öffentlicher Vortrag des Berliner Kulturwissenschaftlers Joseph Vogl in der Mittwochskonferenz des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften

Zwischen Staat und Wirtschaft – schon in der Renaissance entwickelte sich neuer Machtypus

FRANKFURT. Der Berliner Kulturwissenschaftler Prof. Joseph Vogl nimmt in einem öffentlichen Vortrag in den Blick, wie sich Staat und Wirtschaft, Fiskus und Finanzen, in der Renaissance zu einem neuen Machttypus entwickelt haben und wie dies auf die heutige Situation zu übertragen ist. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mittwochskonferenz des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften am Mittwoch (8. Juli) um 18 Uhr im IG-Farben-Haus, Raum 411, Campus Westend, statt.

In seinem soeben erschienenen, viel beachteten Buch „Der Souveränitätseffekt“ belegt Vogl, der an der Humboldt Universität forscht und lehrt, dass die gängige Gegenüberstellung von Wirtschaft und Politik so nicht haltbar ist. Es hat sich bereits in der Renaissance ein spezifischer Machttypus formiert, der weder durch politische Strukturen noch durch ökonomische Strategien hinreichend zu beschreiben ist. Diese Überlagerung bezeichnet er als „seignioralen Macht“. Der Vortrag ist verschiedenen Aspekten in der Genese seignioraler Machtformen seit der frühen Neuzeit gewidmet: dem Problem des Fiskus, dem Status der Münzpolitik, der Rolle des öffentlichen Kredits.

Die Neuzeit hat nach Vogls Auffassung eben nicht nur souveräne Staatsapparate, international operierende Handelskompagnien, einflussreiche Financiers und dezentrale Märkte hervorgebracht, sondern auch diesen neuen Machttypus. Mit Blick auf die Monetarisierung der europäischen Wirtschaft seit dieser Zeit und auf die Bereicherungseffekte fiskalischer Geldpolitik könnte man – so Vogl – von einer „seignioralen Macht“ sprechen. Sie unterscheidet sich von den Spielarten staatlicher Macht dadurch, dass sie weder mit der politisch-juridischen Institution souveräner Gewalt noch mit den Technologien der Regierung zusammenfällt und auf der Integration privater Akteure und unternehmerischer Praxis in die Ausübung von Politik basiert.

Vogl nennt zwei Beispiele: So erließ die Augsburger FuggerKarl V. im 16. Jahrhundert seine Schulden. Dieser hatte sich bei den Fuggern Geld geliehen, um seine Kriegsmaschine zu betreiben. Die niederländischen Provinzen wiederum wurden vom Habsburger angehalten, spanische Staatsanleihen zu kaufen, um „hohe Steuerlast mit dauerhafter Staatsverschuldung bei langfristig niedrigen Kreditzinsen zu garantieren“, so Vogl. Dieses Kreditsystem sorgte erst für den spanischen Machterhalt, später nutzten es die Niederländer für den wirtschafts- und machtpolitischen Aufstieg. In seinem Buch deckt Vogl zahlreiche Parallelen zur aktuellen Finanzsituation in den Staaten der Europäischen Gemeinschaft auf. Seine These: „Im modernen Finanzwesen hat sich eine politische Entscheidungsmacht konzentriert, die abseits von Volkssouveränitäten und unter Umgehung demokratischer Prozeduren agiert.“

Informationen: Dr. Steffen Bruendel, Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften, Campus Westend, fzhg@em.uni-frankfurt.de, Tel.: 069/798-32344); Programm im Internet unter: www.fzhg.org

Personalia/Preise

Jul 3 2015
08:35

Verleihung von bedeutenden Preisen auf der Akademischen Feier 2015

13 Jungwissenschaftler ausgezeichnet

FRANKFURT. Dreizehn junge Forscherinnen und Forscher haben im Rahmen der Akademischen Feier 2015 ihre Preise erhalten. Der Vorsitzende der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität, Prof. Wilhelm Bender, und Universitätsvizepräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff überreichten die Auszeichnungen für Forschungsvorhaben, herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen. Die Akademische Feier der Freunde und Förderer gilt als eine der wichtigsten inneruniversitären Veranstaltungen für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung und fand bereits zum 30. Mal statt.

Der von der Adolf-Messer-Stiftung seit 1994 vergebene Preis ist mit 25.000 Euro der am höchsten dotierte auf der Akademischen Feier. Preisträgerin des Adolf-Messer-Stiftungspreises 2015 ist Dr. phil. nat. Nadine Schrodt, die für ihr DFG-Projekt „Which C/N ratio leads to the polymerisiation of small molecules in the system C-H-N-O at very high pressures and temperatures“ ausgezeichnet wurde. Schrodt arbeitet am Institut für Geowissenschaften der Goethe-Universität.

Der Barbara und Piergiuseppe Scardigli-Preis für die kleinen geisteswissenschaftlichen Fächer, dotiert mit 3.000 Euro, ging an den Juniorprofessor Dr. Roland Scheel. Ausgezeichnet wurde seine Dissertation mit dem Thema „Skandinavien und Byzanz. Bedingungen und Konsequenzen mittelalterlicher Kulturbeziehungen“.

PD Dr. rer. Nat. Dr. med. habil. Katrin Schröder, seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Goethe-Universität, erhielt für ihre translationale Grundlagenforschung zum Thema „Protektive Sauerstoffradikale: Die unerwarteten Funktionen der NADPH Oxidase Nox4“ den Dr. Paul und Cilli Weill-Preis. Der Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Humanmedizin wird in einem zweijährigen Rhythmus vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. 

Den mit 5.000 Euro dotierten Frankfurter Forschungspreis der Rudolf-Geißendörfer-Stiftung erhielt in diesem Jahr Dr. med. Mazen A. Juratli. Ausgezeichnet wurde Juratli, der in der Frankfurter Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie arbeitet,  für seine Grundlagenforschung „Preventing treatment-induced circulating tumor cell release“.

Der Mediterran-Preis zur Förderung des Nachwuchses in der Archäologie ging in diesem Jahr an drei Forscher: Ali Zalaghi, M.A., wurde für seine Magisterarbeit mit dem Thema „Entwicklung der Siedlungsmuster im Westen des Karkheh-Flusses in der Susiana, Südwestiran, während prähistorischer Zeit“ ausgezeichnet.  Patrick Biedermann, M.A., erhielt den Preis für seine Magisterarbeit „Die Stratigraphie und Architektur der frühbronzezeitlichen Besiedlung auf der Kuppe im Kharab Sayyar Areal B“. Lars Heinze, M.A., wurde für seine Dissertation mit dem Thema „Untersuchungen zur spätklassischen und frühhellenistischen Gefäßkeramik von Priene“ ausgezeichnet. Der Preis ist jeweils mit 4.000 Euro dotiert.

Der Preis der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist, wurde in diesem Jahr auf zwei Preisträger aufgeteilt:

Der Biologe Dr. phil. nat. Julio Cesar Hechavarria Cueria, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft der Goethe-Universität, erhielt den Preis für seine Doktorarbeit „Processing of target-distance information in the dorsal auditory cortex of echolocating bats“.

Dr. phil. nat. Alina S. Hernandez Bark, Postdoc in der Sozialpsychologie der Goethe-Universität, wurde für ihre Dissertation mit dem Thema „Machtmotivation: Geschlechtsunterschiede und Zusammenhänge zu Führungsverantwortung“ ausgezeichnet.

Der Procter & Gamble-Nachhaltigkeitspreis, der wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Umweltschutzes honoriert, ging in diesem Jahr an Dr. Carolin Völker. Die Biologin erhielt den mit 4.000 Euro dotierten Preis für ihre Dissertation mit dem Thema „Ecotoxicological Analysis of Silver Nanoparticles: A Contribution to the Risk Assessment of Nanomaterials“. Zusätzlich wurde ein Förderpreis in Höhe von 1.500 Euro verliehen, der in diesem Jahr an Nina-Christin Bart ging für ihre Masterarbeit „Bewertung der Ökosystemdienstleistung Hochwasserschutz am Beispiel eines Auwaldes in Hessen“.

Mit dem Stifterpreis „Sozialpsychiatrie Frankfurt“ werden herausragende sozialpsychiatrische oder sozialpsychologische Forschungsarbeiten ausgezeichnet, der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Preisträgerin ist in diesem Jahr Dr. phil. nat. Dipl. Psych. Hannah Cholemkery, die für ihre Forschungsarbeit „Differentialdiagnostik und Gruppentherapie bei hochfunktionalen Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes- und Jugendalter“ ausgezeichnet wurde.

Mit dem WISAG-Preis für die beste sozial- oder geisteswissenschaftliche Dissertation wurde in diesem Jahr die Soziologin Dr. des. Greta Wagner ausgezeichnet. Wagner ist seit 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Goethe-Universität. In ihrer Dissertation hat sie sich mit „Neuroenhancement. Kritik und Praxis pharmakologischer Leistungssteigerung“ beschäftigt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen: Lucia Lentes, Kontaktstelle der Freunde in der Universität, Tel. (069) 798-22756, l.lentes@vdv.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Jul 2 2015
14:45

Verleihung des 1822-Preises bei „Tag der Lehre“ der Goethe-Universität

Medieneinladung / Auszeichnung für gute Lehre

FRANKFURT. Am Montag, 6. Juli, wird zum 14. Mal der „1822-Universitätspreis für exzellente Lehre“ an der Goethe-Universität verliehen. Die Feier findet um 18 Uhr im Renate-von Metzler-Saal im PA-Gebäude am Campus Westend statt.  Der Preis, der von der Frankfurter Sparkasse gestiftet wird, ist mit 30.000 Euro dotiert und würdigt Wissenschaftler mit herausragender Lehre. Das Vorschlagsrecht liegt bei den Studierenden. Die Auszeichnung findet im Anschluss an den „Tag der Lehre“ statt, der  dieses Mal ganz im Zeichen des  Projekts „Starker Start ins Studium“  steht. Dieses mit Mitteln des Qualitätspakts Lehre geförderte Projekt zielt auf die systematische Stärkung der Studieneingangsphase ab. Die Goethe-Universität hat hierfür Fachzentren für Lehre eingerichtet. Die vielfältigen Ansätze des Projekts werden am Montag von 9.30 bis 17.30 Uhr vorgestellt.

Eine thematische Einführung in den Tag gibt Elke Wild, Professorin für Pädagogische Psychologie an der Universität Bielefeld. Sie spricht über „Visible Learning“ im Hochschulkontext. Die Tagung richtet sich an Angehörige der Goethe-Universität sowie an alle an Lehre Interessierten. Als Medienvertreter sind Sie herzlich eingeladen.

Starker Start ins Studium”, Tag der Lehre: Montag, 6. Juli 2015, 9.30 bis 17.30 Uhr, Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Casino Festsaal

Verleihung des „1822-Universitätspreises für exzellente Lehre“: Montag, 6. Juli 2015, 18 Uhr, Campus Westend, Renate-von-Metzler-Saal

Informationen: Dr. Kerstin Schulmeyer-Ahl, Leiterin der Stabsstelle Lehre und Qualitätssicherung der Goethe-Universität, Telefon 069 / 798 12341, E-Mail schulmeyer@pvw.uni-frankfurt.de;

Dr. Julia Sommer, Leiterin Kompetenzzentrum Naturwissenschaften, 069/798-29624, E-Mail sommer@bpc.uni-frankfurt.de

Tagungsbüro: tagung@starkerstart.uni-frankfurt.de

Internet: http://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/53980949/Tagung

Veranstaltungen

Jul 2 2015
13:26

Richard Stallman spricht über „Copyright vs. Community“

Freie-Software-Aktivist zu Gast an der Goethe-Universität

FRANKFURT. Am 9. Juli spricht der US-amerikanische Aktivist und Programmierer Richard Stallman auf Einladung des Instituts für Informatik über die von ihm im Jahre 1983 initiierte Bewegung für Freie Software. Richard Stallman ist der Initiator und wesentliche Entwickler des GNU-Betriebssystems, das in Kombination mit dem Linux-Kernel inzwischen weite Verbreitung genießt. Er ist ferner Entwickler des emacs-Editors und Erfinder der GNU-Lizenz, die es ermöglicht freie Software rechtlich als solche zu schützen und deren freien Charakter für alle Zukunft zu garantieren. Die GNU-Lizenz ist die Basis für viele freie Projekte im Internet, wie z.B.  Wikipedia, sowie für viele von ihr abgeleitete freie Lizenzen, wie einige Lizenzen aus dem Creative Commons-System.

Richard Stallman wird folgenden Vortrag in englischer Sprache an der Goethe-Universität halten: „Copyright vs. Community”.

Donnerstag, 9. Juli, 18.00 Uhr, Campus Westend, Festsaal Casino. Eintritt ist frei.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Interviews mit Richard Stallman sind direkt im Anschluss an die Vorträge möglich oder nach individueller Absprache.

Weitere Informationen zu Richard Stallman und das GNU-Betriebssystem: http://www.gnu.org/gnu/the-gnu-project.html

Die Free Software Foundation ist eine 1985 von Richard Stallman gegründete gemeinnützige internationale Stiftung, die dafür eintritt, die Rechte von Nutzern freier Software zu verteidigen und Freiheit im Zusammenhang mit Computernutzung zu fördern. Ausführliche Informationen über die Ziele der FSF: https://www.fsf.org/about/

Weiterer Terminhinweis: Am Mittwoch, 8. Juli, wird Richard Stallman auf Einladung des 'Frankfurt Free Software and Culture Institute e.V.' über „Free Software and Your Freedom“ sprechen. 8. Juli, 19.00 Uhr, Gallus Theater, Kleyerstrasse 15.

Das Institut für Informatik vertritt an der Goethe–Universität das Fach Informatik in Forschung und Lehre. Es ist dem Megatrend „Digitalisierung“ in ganz besonderem Maße verpflichtet und lebt diesen in sehr vielen Anwendungsgebieten: den Life Sciences, der Physik und Chemie und besonders auch den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Geisteswissenschaften, sowohl in der Forschung als auch in der Lehre.

Weitere Informationen: Prof. Detlef Krömker, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Informatik. 069/798-23325, direktorat@informatik.uni-frankfurt.de

Veranstaltungen

Jul 1 2015
16:13

Preise für Nachwuchswissenschaftler

Medieneinladung / Akademische Feier 2015

FRANKFURT. Bereits zum 30. Mal werden am Donnerstag auf der Akademischen Feier junge Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet. Insgesamt werden in diesem Jahr 77.500 Euro Preisgeld vergeben. Der Vorsitzende der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität, Prof. Wilhelm Bender, und Universitätsvizepräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff werden die Auszeichnungen für Forschungsvorhaben, herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen überreichen.

Folgende Preise werden in diesem Jahr verliehen: Adolf Messer-Stiftungspreis; Barbara und Pierre Giuseppe Scardigli-Preis für die kleinen geisteswissenschaftlichen Fächer; Dr. Paul und Cilli Weill-Preis; Frankfurter Dissertationspreis für Philosophie; Frankfurter Forschungspreis 2015 der Rudolf Geißendörfer-Stiftung; Mediterran-Preis; Preis der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs; Procter & Gamble-Nachhaltigkeitspreis; Stifterpreis „Sozialpsychiatrie Frankfurt“; WISAG-Preis.

Akademische Feier 2015
Donnerstag, 2. Juli 2015, 16.00 Uhr.
Renate-von-Metzler-Saal (Raum 1.801), Casino, Campus Westend.

Programm:

Begrüßung
Prof. Dr. Wilhelm Bender, Vorsitzender der Freunde der Universität

Ansprache
Prof. Dr. Enrico Schleiff, Vizepräsident der Goethe-Universität

Verleihung der Preise
Dankesworte der Preisträger

Medienvertreter sind herzlich zur Akademischen Feier eingeladen. Bitte teilen Sie uns mit (ott@pvw.uni-frankfurt.de), ob wir mit Ihrem Kommen rechnen können.