Kommen und Gehen – von Courbet bis Kirkeby. Künstleraufenthalte in der Region Frankfurt / RheinMain

Eine Ausstellung im MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität

Veröffentlicht am: Freitag, 02. September 2016, 14:50 Uhr (206)

FRANKFURT.Die Region Frankfurt/RheinMain prägt seit jeher eine ständige Zu- und Abwanderung. Auch viele Künstlerinnen und Künstler kamen und gingen, verbrachten hier eine zeitlich begrenzte Lebens- und Schaffensphase. An ausgewählten Persönlichkeiten thematisiert die Ausstellung die Wechselbeziehungen zwischen Künstlern und ihrer temporären Wahlheimat: Mit welchen Erwartungen kamen sie? Was brachten sie an künstlerischem Potential mit? Wie engagierten sie sich in der Kunstszene und weshalb zogen sie wieder fort?

Die Ausstellung nimmt den Zeitraum von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis an das Ende des 20. Jahrhunderts in den Blick. Im Kontext sich stetig wandelnder historischer Konstellationen traten Künstler wie beispielsweise Gustave Courbet und Bernhard Hoetger, Willi Baumeister und Max Beckmann, Karl Otto Götz und Per Kirkeby mit der hiesigen Kulturszene jeweils auf ganz eigene Art und Weise in Beziehung.

Die Mobilität vieler Künstler bestimmte im Wesentlichen ihr individuelles Netzwerk. Vor allem die Aussicht auf Verkaufs- und Verdienstmöglichkeiten bewog die Kunstschaffenden zum Ortswechsel. Familie, Freunde, Lehrer, aber auch Sammler und Händler informierten über Standortgegebenheiten und vermittelten Kontakte, die den Aufenthalt in der Region Frankfurt/RheinMain als förderlich erscheinen ließen. Jedoch erfolgte die Zu- und Abwanderung nicht immer frei von Zwängen. In den Jahren 1933 bis 1945 mündete staatlicher Terror in Vertreibung und Vernichtung. Nach Kriegsende ermöglichte dann der erneute Zuzug auswärtiger Künstler den Anschluss an das internationale Kunstgeschehen.

Die vielfältige, lebendige Kunstszene der Kulturregion Frankfurt/RheinMain verdankt sich somit auch den zahlreichen Impulsen migrierender Künstlerinnen und Künstler.

Der Katalog erscheint im Michael Imhof Verlag und kostet 29,- € im Museum.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Jeden Sonntag außer 25.12.2016 und 1.1.2017 um 15 Uhr;

Mittwoch, 5.10., 2.11., 7.12.2016 und 4.1.2017 jeweils um 17.30 Uhr.

Kosten: 2,- € (zzgl. zum Eintritt)

GRUPPENFÜHRUNGEN

Dienstag bis Freitag 60,- € // Samstag, Sonntag, Feiertag 65,- € (zzgl. zum Eintritt)

Anmeldung unter 069/13821010.

MUSEUM GIERSCH der GOETHE-UNIVERSITÄT

Schaumainkai 83 // 60596 Frankfurt am Main

Fon 069/13821010 // Fax 069/138210111

www.museum-giersch.de // info@museum-giersch.de

Kuratoren: Dr. Manfred Großkinsky, Susanne Wartenberg M. A.

Öffnungszeiten: Di–Do 12–19 Uhr; Fr–So 10–18 Uhr; Mo geschlossen

Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung

3.10., 25.12., 26.12.2016 und 1.1.2017 10–18 Uhr geöffnet;

24.12. und 31.12.2016 geschlossen

Ansprechpartnerin für die Presse: Dipl. Kffr. Christine Karmann

Fon: 069/13821010 // E-Mail: presse@museum-giersch.de

Texte und Bilder zum Download für die Presse: www.museum-giersch.de

Pressekonferenz: Donnerstag, 22. September 2016, 11 Uhr 

  • Dr. Manfred Großkinsky, Leiter MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität
  • Susanne Wartenberg M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 25. September 2016, 11 Uhr

  • Begrüßung: Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität
  • Dank: Dr. Manfred Großkinsky, Leiter MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität
  • Einführung: Susanne Wartenberg M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität