Gottschalk wird Kanzler der Universität Bonn

Wechsel nach 16 Jahren an der Goethe-Universität erfolgt zum 1. Januar 2017

Veröffentlicht am: Freitag, 08. Juli 2016, 14:11 Uhr (185)

FRANKFURT. Nach insgesamt 16 Jahren in leitenden Positionen an der Goethe-Universität wird Universitätskanzler Holger Gottschalk zum 1. Januar 2017 Kanzler der Universität Bonn. Gottschalk ist nach seiner Ernennung als Stellvertreter des Kanzlers seit Juli 2012 hauptamtlicher Kanzler der Goethe-Universität. Zuvor war er viele Jahre selbst in der Verwaltung tätig, zunächst als Controller, später als Koordinator des Rechnungswesens und dann als Bereichsleiter Finanzen. Gottschalk hat auch an der Goethe-Universität studiert.

„Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da mir die Goethe-Universität sehr am Herzen liegt“, sagte Gottschalk. „Aber nach insgesamt 16 Jahren hatte ich auch den starken Wunsch, etwas Neues zu wagen. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, die Goethe-Universität in den entscheidenden Jahren ihres Wandels zur Stiftungsuniversität mitgestalten zu können. Von diesem großen Erfahrungsschatz an einer der größten und interessantesten deutschen Universitäten werde ich in meiner neuen Position sehr profitieren. Ich danke allen, die mir in den letzten Jahren bei der Bewältigung dieser wichtigen Aufgaben zur Seite gestanden haben.“

Zu Gottschalks wichtigsten Errungenschaften in seiner Zeit als Uni-Kanzler gehören die Professionalisierung des Hochschulmanagements und der Verwaltung nach der Umwandlung in eine Stiftungsuniversität, die erfolgreiche Fortführung der baulichen Entwicklung der Universität sowie die Realisierung zweier von der Uni eigenverantwortlich durchgeführter Bauprojekte, des 22 Mio. Euro teuren Seminarhauses sowie des 5 Mio. Euro teuren Seminarpavillons.

Der Vorsitzende des Hochschulrats, Professor Matthias Kleiner, sagte: „Der Hochschulrat der Goethe-Universität dankt Herrn Gottschalk für seine herausragenden Leistungen. Er hat in einer wichtigen Phase der Veränderung und Neuausrichtung mit gezielten Reformen die Leistungsfähigkeit der Verwaltung erhöht und diese gleichzeitig weiter modernisiert. Wir danken ihm, dass er der Goethe-Universität in der Phase des Übergangs bis Ende 2016 noch weiter zur Seite stehen wird. Für die verantwortungsvolle Arbeit an seiner neuen Wirkungsstätte wünschen wir ihm schon jetzt alles Gute.“

Universitätspräsidentin Professor Birgitta Wolff bedauerte den absehbaren Weggang Holger Gottschalks: „Schon in den 18 Monaten unserer bisherigen Zusammenarbeit haben wir gemeinsam viel erreicht und einen guten Teamspirit entwickelt. So ist der 2015 begonnene Integrationsprozess der Verwaltung inzwischen weit fortgeschritten. Wir werden Holger Gottschalk vermissen und ich wünsche ihm persönlich von Herzen eine gute Hand bei seinen künftigen neuen Aufgaben in Bonn.“

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