„Third Mission – wie und für wen?“

Podiumsdiskussion an der Goethe-Universität

Veröffentlicht am: Freitag, 06. Mai 2016, 16:00 Uhr (111)

Mit der sozialen Verantwortung und gesellschaftlichen Verflechtung von Hochschulen beschäftigt sich die Diskussion „Third Mission – wie und für wen?“ an der Goethe-Universität. Sie findet statt

am Montag (9. Mai) von 18 bis 20 Uhr
auf dem Campus Westend, PEG-Gebäude, Raum1.G191

Es diskutieren:Prof. Dr. Peer Pasternack, Direktor Institut für Hochschulforschung (HoF), Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident Goethe-Universität, sowieMyrella Dorn, Vertreterin der Studierenden. Moderieren wird Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Sprecherin Demokratische Liste der Goethe-Universität, auf deren Initiative diese Veranstaltung zurückgeht.

Das Präsidium der Goethe-Universität hat einen universitätsinternen Prozess der Identifizierung, Selbstvergewisserung und Systematisierung von Third Mission Aktivitäten initiiert. Dazu gehört auch die Teilnahme an der Pilot-Phase des Transfer-Audits des Stifterverbandes der Deutschen Wirtschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung. Über den aktuellen Stand aus der Perspektive des Präsidiums wird Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz informieren. Inhaltlich orientiert sich die Goethe-Universität u.a. an einer Studie des Instituts für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg; Prof. Dr. Peer Pasternack, Autor dieser Studie, wird detaillierte Einblicke geben. Darüber hinaus verspricht die Besetzung des Podiums auch eine anregende und kontroverse Debatte.

Die gesellschaftliche Rolle der Universitäten wird in der bundesdeutschen Hochschullandschaft zurzeit breit diskutiert. Neben Lehre und Forschung wird zunehmend ein drittes Standbein der Universität, die Aufgabe des Wissenstransfers oder der Third Mission, von Bedeutung. Neben den bereits bestehenden vielfältigen Formen des Wissenstransfers wird aktuell über weitere Aktivitäten wie Politikberatung, wissenschaftliche Weiterbildung, Service Learning, die Einrichtung von Stiftungsprofessuren debattiert. Adressaten sind alle Teile der Zivilgesellschaft wie auch die Politik.

Der Demokratischen Liste geht es zum einen um eine generelle Debatte zu Third Mission, zum anderen um die spezifischen Herausforderungen von Third Mission für die Goethe Universität. „Als relativ junge Stiftungsuniversität sieht sich die Universität der Tradition einer Kritischen Theorie verpflichtet und will ihren Studierenden und Mitgliedern optimale Lehr- und Forschungsbedingungen, aber auch optimale Chancen der gesellschaftlichen Nutzung ihres Wissens ermöglichen“, so die Demokratische Liste in ihrer Veranstaltungsankündigung.

Informationen: Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Tel. +49 69 798 36661 | E-Mail: b.blaettel-mink@soz.uni-frankfurt.de