27. Januar: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltungen an der Goethe-Universität

Veröffentlicht am: Mittwoch, 20. Januar 2016, 14:23 Uhr (0001)

Innehalten: Der 27. Januar ist der Tag, an dem der Befreiung von Auschwitz gedacht wird. An der Goethe-Universität finden in der Woche um den Gedenktag verschiedene Veranstaltungen statt, die sich mit den Verbrechen der Nazizeit auseinandersetzen und sich mit den Konsequenzen für unser heutiges Handeln auseinandersetzen – ganz im Sinne Adornos: „Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderer voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen, sie begründen zu müssen noch zu sollen.“ Veranstalter sind der AStA, der Fachbereich Erziehungswissenschaften, Fritz Bauer Institut, Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften, Musica Judaica sowie CampuService.

25. Januar

Musica Judaica: Konzert zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Webern Trio Frankfurt, Lobby PA-Gebäude, Campus Westend, 19:30 Uhr. Eintritt: 15 Euro, Mitglieder: 10 Euro, Studierende/Schüler frei. Mehr Informationen (PDF)

25.-29. Januar

Ausstellung „Bilder einer Studienfahrt”, Foyer Hörsaalzentrum, Campus Westend (Initiative Studierender am IG Farben Campus)

26. Januar

Filmvorführung „Im Labyrinth des Schweigens“; 19 Uhr, IG-Farben-Haus, Raum 411, Norbert-Wollheim-Platz 1, Campus Westend. Der Film wurde teilweise am Campus Westend gedreht. Im Anschluss an den Film offene Fragerunde mit Werner Renz, wissenschaftlicher Mitarbeiter/Archivar des Fritz Bauer Instituts sowie wissenschaftlicher Berater von Drehbuchautorin Elisabeth Bartel und Regisseur Giulio Ricciarelli. Der Eintritt ist frei. Informationen zum Film

26. Januar

Buchvorstellung "Der Weg zur Schule war eine tägliche Qual". Berichte gegen Vergessen und Verdrängen von 100 überlebenden jüdischen Schülerinnen und Schülern über die NS-Zeit in Frankfurt am Main. 16 Uhr, Casino, Raum 1.811. Mehr Informationen PDF).

27. Januar

Vortrag „Wohin gehen die Transporte? Vorstellungen von den Deportationen aus Deutschland“ mit PD Dr. Susanne Heim, Berlin, organisiert vom Fritz-Bauer Institut und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften, 12 Uhr, IG-Farben-Haus, Raum 1.314. Mehr Informationen zum Vortrag und weitere Veranstaltungen des Fritz Bauer Instituts zum Gedenktag: http://www.fritz-bauer-institut.de/

Veranstaltungen von AStA und studentischen Initiativen:

Namenslesung im Gedenken der Opfer der IG Farben;11:30 – 18 Uhr, Foyer IG-Farben-Haus (Initiative Studierender am IG Farben Campus)

Befreit? Ein fotografisches Zeitzeugenprojekt, dezentrale Ausstellung, 12-16 Uhr (Michael Bruder)

Workshops 14-16 Uhr

  • „Das Konzentrationslager Monowitz 1941-45 und heute“, Common Room, Campus Riedberg (von: Lena Dierker, Tom Uhlig, Charlotte Busch, Carla Ritte
  • „Erziehung nach Auschwitz?“, Seminarhaus, Raum 0.101., Campus Westend (Felix Kronau und Florian Kochendoerfer)
  • „Befreiung und was dann?“, Seminarhaus, Raum 0.106, Campus Westend (Katha Rhein)
  • „Inwiefern trägt die Beschäftigung mit 'Auschwitz' zum soziologischen Erkenntnisfortschritt bei ?“, Seminarhaus, Raum 0.105, Campus Westend (Prof. Ferdinand Zehentreiter)

Peter Gingold „Paris – Boulevard St. Martin No. 11: ein jüdischer Antifaschist und Kommunist in der Résistance und der Bundesrepublik“, 18 Uhr Lesung, Cafe KOZ, Campus Bockenheim; gelesen von Silvia Gingold und Alice Czyborr

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen am 27. Januar auf der Homepage des AStA.

29. Januar

Symposium „Erziehung nach Auschwitz – Vergewisserung und Positionierung der Erziehungswissenschaft“, Fachbereich Erziehungswissenschaften. 9:30-16 Uhr, Casino, Raum 1.811, Campus Westend. Die Veranstaltung greift die Frage auf, welchen Stellenwert die Vorstellung Adornos über die „Erziehung nach Auschwitz“ für das Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften hat. Mehr Informationen.