Zu etabliert, um cool zu sein?

Am 25. Januar diskutiert die Frankfurter Bürger-Universität über Frankfurt und seine Subkultur.

Veröffentlicht am: Mittwoch, 20. Januar 2016, 12:34 Uhr (012)

FRANKFURT. Das Kulturleben in Frankfurt ist reichhaltig: Das Museumsufer gehört wohl zu den wichtigsten Museumsstandorten Deutschlands. Auch auf den zahlreichen Bühnen der Stadt wird ein hochkarätiges Musik- und Theaterprogramm geboten, Literaturveranstaltungen gibt es zuhauf über das Jahr verteilt. Aber gibt es auch eine lebendige Szene jenseits der Hochkultur, wie man es von Hamburg oder Berlin kennt? Bietet Frankfurt als fünftgrößte Stadt Deutschlands Musikern, bildenden Künstlern und Partymachern, die gewagte und originelle Konzepte umzusetzen versuchen, einen Freiraum für Kreativität? Oder sorgt die schleichende Gentrifizierung dafür, dass sich nur noch marktkonforme Mainstream-Projekte im (teuren) städtischen Raum behaupten können? Welche Rolle könnte die Stadt spielen bei der Förderung von Subkultur - sofern diese überhaupt gefördert werden möchte?

Am 25. Januar stehen diese Fragen im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität im Mittelpunkt. Es diskutieren: Carolina Romahn, Leiterin des Kulturamtes Frankfurt; Hans Romanov, Frankfurter Klub- und Partymacher; Klaus Walter, Radiomoderator, DJ und Journalist. Die Moderation übernimmt Christoph Scheffer von hr-iNFO.

Nach der Diskussion im Haus am Dom geht es weiter mit einer kleinen „Bürgeruni-After-Show-Party“: Hans Romanov lädt alle Bürgeruni-Gäste und sonstige Interessierten in seinen BerlinerFlughafenKlub ein, der am Montag im Frankfurter Zouzou gastiert. Hans Romanov und Klaus Walter werden selber ab 22 Uhr an den Turntables stehen und interessante Sounds präsentieren.

Veranstaltungsorte:
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei. Die Diskussionsreihe findet in Kooperation mit hr-iNFO statt.

BerlinerFlughafenKlub im Zouzou
Berliner Str. 72 (Ecke Großer Hirschgraben). Beginn: 21.30 Uhr.

Ein weiterer Abend der Diskussionsreihe: 1. Februar 2016: Wofür engagiert sich Frankfurt? Private versus öffentliche Verantwortung.

Das Programmheft der Bürger-Universität Programm im Netz: http://www.buerger.uni-frankfurt.de. Bestellung von Programmheften bitte an Marthe Lisson, E-Mail: m.lisson@vdv.uni-frankfurt.de