„Eine Symphonie des Grauens“

Friedrich Murnaus Gruselklassiker „Nosferatu“ mit Livemusik der Komponistin Violeta Dinescu im Museum Giersch der Goethe-Uni

Veröffentlicht am: Mittwoch, 28. Oktober 2015, 09:04 Uhr (283)

FRANKFURT. 93 Jahre, so lange schon ist Friedrich Murnaus Gruselklassiker „Nosferatu“ Vorbild für die meisten späteren Horrorfilme. Der über 70-minütige, 1922 entstandene Stummfilm, lässt mit seiner extrem wirkungsvollen Dramaturgie auch noch heutige Betrachter erschaudern. In seiner „Symphonie des Grauens“, so der Untertitel des Films, verarbeitet Murnau Bram Stokers Dracula-Stoff: Der handelt vom Grafen Orlok, einem Vampir aus den Karpaten, der sich in eine Frau verliebt und ihre Heimatstadt Wisborg in Angst und Schrecken versetzt.

Am Dienstag, dem 3. November 2015 (Beginn: 19:00 Uhr) besteht für Kino-Liebhaber und Murnau-Fans im Museum Giersch der Goethe-Universität eine der seltenen Gelegenheiten, in die grausige Welt von „Nosferatu“ einzutauchen. Nicht nur wird der Film in voller Länge gezeigt. Er wird in einer Live-Aufführung musikalisch begleitet und dramaturgisch unterstützt vom rumänischen Trio Kontraste mit eigens für den Film komponierter Musik der bekannten rumänischen Komponistin Violeta Dinescu, die an der Universität Oldenburg eine Kompositionsprofessur innehat.

Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch um eine Spende für das Deutschland-Stipendium der Goethe-Universität gebeten. Da nur ein begrenztes Kontingent von insgesamt 50 Plätzen zur Verfügung steht, ist frühzeitiges Erscheinen ratsam.

Adresse: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 60596 Frankfurt am Main; Spendenkonto: Goethe-Universität Frankfurt, IBAN: DE 95 5005 0000 0001 0064 10, BIC: HELA DE FF, Verwendungszweck: Stipendienprogramm 300 001 000 4