Preis für Frankfurter Aerosolforscher

Dr. Andreas Kürten mit dem Smoluchowski-Award ausgezeichnet

Veröffentlicht am: Donnerstag, 10. September 2015, 15:18 Uhr (236)

FRANKFURT.Für seine Arbeiten zur Wolkenbildung hat der Frankfurter Meteorologe Dr. Andreas Kürten den mit 2.000 Euro dotierten Smoluchowski-Award der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) erhalten. Es handelt sich um den bedeutendsten europäischen Preis für Nachwuchsforscherin der Aerosolforschung.

Die Forschungsergebnisse von Andreas Kürten, die 2014 in den Proceedings der National Academy of Sciences veröffentlicht wurden, ermöglichten erstmals einen sehr detaillierten Einblick in die Bildung von Aerosolteilchen. Diese beeinflussen das Klima über die Wolkenbildung: Wolken bilden sich nur, wenn Kondensationskeime zur Verfügung stehen, an denen sich Wassermoleküle niederschlagen können. Herr Kürten zeigte, wie sich neutrale Aerosolteilchen durch die schrittweise Anlagerung von Molekülen bilden. Dabei fungiert das Molekül Dimethylamin als „Superklebstoff“. (http://www.muk.uni-frankfurt.de/52292886/286)

Dr. Andreas Kürten, 38, studierte Meteorologie an der Universität Mainz. Nach seiner Doktorarbeit forschte er am Helmholtz Zentrum München sowie am California Institute of Technology in Pasadena, Kalifornien. Seit 2008 habilitiert er sich am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität.

Ein Foto von Andreas Kürten erhalten Sie unter: hardy@pvw.uni-frankfurt.de

Informationen: Dr. Andreas Kürten, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Campus Riedberg, Tel.: (069) 798-40256, kuerten@iau.uni-frankfurt.de.