Auf dem Weg zur „Third Mission“

Goethe-Universität als eine von fünf deutschen Hochschulen für Transfer-Audit ausgewählt

Veröffentlicht am: Mittwoch, 01. April 2015, 18:01 Uhr (086)

FRANKFURT. Mit ihrem Konzept „Third Mission – Partnerschaften für gesellschaftliche Innovationsprozesse“ ist die Goethe-Universität unter 51 Bewerbungen als eine von fünf Hochschulen in Deutschland für ein so genanntes „Transfer-Audit“ ausgewählt worden. Ziel des vom Stifterverband und von der Nixdorf-Stiftung ins Leben gerufenen Programms ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft institutionell auszubauen. Die Hochschulen der einjährigen Pilotphase erhalten einen Zuschuss von je 25.000 Euro.

Universitätspräsidentin Birgitta Wolff freut sich: „Neben Forschung und Lehre ist die Third Mission ein wesentliches Profilelement der Goethe-Universität. Die Teilnahme an der Pilotphase des Transfer-Audit stärkt unsere Aktivitäten auf diesem Feld. Als Bürgeruniversität haben wir gute Voraussetzungen, um weitere partnerschaftliche Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft für  gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.“

Das Konzept „Third Mission – Partnerschaften für gesellschaftliche Innovationsprozesse“ sieht vor, die institutionelle Strategie für die Kooperation mit externen Partnern im Bereich der „dritten Mission“ weiterzuentwickeln. Folgende Themenfelder sind darin enthalten: Beiträge zur Politikentwicklung und ‐gestaltung auf nationaler und auf europäischer Ebene; translationale Forschung und Innovationspartnerschaften; Partnerschaften für kreative Innovationen im Kultursektor und „Community Research“ mit einem Fokus auf lokalen Transformationsprozessen.

Weitere Informationen: Dr. Justus Lentsch, Leiter Stabsstelle „Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs“, Goethe-Universität Frankfurt. Tel. (69) 798-15193. E-Mail: lentsch@pvw.uni-frankfurt.de