Einladung zum Mediengespräch

Eröffnung Historisches Kolleg im Forschungskolleg Humanwissenschaften, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg

Veröffentlicht am: Mittwoch, 21. Mai 2014, 15:22 Uhr (144)

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Historische Kolleg im Forschungskolleg Humanwissenschaften öffnet am 23. Mai offiziell seine Pforten. Es versteht sich als Ideenlabor der Geschichtswissenschaft, als produktiver Rückzugsort für Historiker von internationalem Ansehen. Doch es ist vor allem auch Ort der gesellschaftlichen Diskussion, an dem Fachleute und Öffentlichkeit, die Bürger Bad Homburgs und des Rhein-Main-Gebiets, zum lebendigen Austausch zusammenkommen.

Das zunächst auf fünf Jahre angelegte Programm ist ein Schulterschluss von Forschungskolleg Humanwissenschaften und Historischem Seminar der Goethe-Universität. Unter der Federführung von jeweils ein bis zwei Frankfurter Professorinnen oder Professoren widmet sich jedes der Jahre einer anderen historischen Fragestellung und Zeit: 2014 ist dies das Thema „Welt um 1914“ unter der Regie von Prof. Andreas Fahrmeir, wissenschaftlicher Koordinator des Historischen Kollegs. Die weiteren Programmverantwortlichen sind Wirtschaftshistoriker Prof. Werner Plumpe,  Frühneuzeithistorikerin Prof. Luise Schorn-Schütte, Prof. Christoph Cornelißen, Lehrstuhlinhaber für Neueste Geschichte, Rechtshistoriker Prof. Thomas Duve und Althistoriker Prof. Hartmut Leppin. In jedem Jahr lädt das Historische Kolleg bis zu zehn  thematisch einschlägige Gastwissenschaftler für einen Zeitraum von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten ein, um in den Kollegsgebäuden Am Wingertsberg zu forschen und mit der Öffentlichkeit in den Dialog zu treten.

Ermöglicht wurde die Einrichtung des Historischen Kollegs durch die Dagmar-Westberg-Stiftung und die finanzielle Unterstützung der Stadt Bad Homburg sowie des Unternehmers Stefan Quandt.

Den offiziellen Auftakt des Historischen Kollegs bildet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Europa 1914. Der Weg ins Unbekannte“. Renommierte Weltkriegsexpertinnen und -experten, unter ihnen mit Christopher Clark und Gustavo Corni zwei der ersten Gastwissenschaftler des Historischen Kollegs, erörtern dabei weniger die Frage nach der Kriegsschuld der politischen Eliten als vielmehr die Stimmungslagen in der Bevölkerung. Christopher Clark ist auch Gast des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität. Die Podiumsdiskussion ist zugleich der Abschluss der gleichnamigen internationalen Tagung unter Leitung von Prof. Christoph Cornelißen. Sie ist der Frage gewidmet, wie die Bürger verschiedener Länder im Sommer 1914 den Weg in den Krieg erlebten, und beleuchtet die sozialen, kulturellen sowie politischen Leitbilder dieser Zeit. Das Historische Kolleg ist einer der Förderer dieser Tagung.

Vor der Podiumsdiskussion, die um 16.00 Uhr beginnt und im Konferenzraum des Forschungskollegs stattfindet,  laden wir Sie ganz herzlich zu einem Mediengespräch ein. Dieses findet statt

 

am Freitag, den 23. Mai, um 14:30 Uhr,

in der Bibliothek des Forschungskollegs Humanwissenschaften,

Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg.

Ihre Gesprächspartner sind:

 

* Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Direktor Forschungskolleg Humanwissenschaften, Vizepräsident Goethe-Universität Frankfurt

* Prof. Dr. Andreas Fahrmeir, Wissenschaftlicher Koordinator Historisches Kolleg, Programmverantwortlicher 2014,

* Ellinor Schweighöfer M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin Historisches Kolleg,

* sowie einige der Programmverantwortlichen für die Jahre 2015-2018.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann    

Prof. Dr. Andreas Fahrmeir