Über die Schönheit physikalischer Gesetze

Öffentlicher Abendvortrag des Nobelpreisträgers Frank Wilczek

Veröffentlicht am: Dienstag, 13. Mai 2014, 17:03 Uhr (132)

FRANKFURT. Können wissenschaftliche Ideen ästhetisch schön sein? Dieser Frage wird der Physik-Nobelpreisträger des Jahres 2004, Prof. Frank Wilczek vom Massachussetts Institute of Technology, USA, in einen öffentlichen Vortrag nachgehen. Der englische Vortrag mit dem Titel “Quantum Beauty” findet im Rahmen der diesjährigen Quark Matter-Konferenz in Darmstadt statt, zu der mehr als 800 Forscher aus aller Welt erwartet werden. Organisatoren sind die Universitäten Frankfurt und Heidelberg, die Technische Universität Darmstadt und das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.

Wann? Donnerstag, den 22.5.2014, 19:00 Uhr.
Wo? Hörsaal 122 der Technischen Universität Darmstadt, Altes Maschinenhaus, Magdalenenstr. 12, 64289 Darmstadt.

Bereits Pythagoras und Platon dachten über die Schönheit physikalischer Theorien nach. Schön ist für den Physiker beispielsweise eine Theorie, die bestimmten Symmetrien unterliegt. Dass eine schöne Theorie auch wahr ist, deutete sich bereits in der Mechanik Isaac Newtons und der Theorie des Elektromagnetismus James Clerk Maxwells an. Wie Frank Wilczek demonstrieren wird, hat die moderne Physik dieses Prinzip in großer Tiefe und im Detail verinnerlicht. Er wird auch die Entwicklung des Konzepts der Schönheit physikalischer Gesetze rekapitulieren und zeigen, wie es die Forschung auf dem Weg zum ultimativen Verständnis unserer Welt leitet.

Der Eintrittspreis beträgt 5,- € (Eintrittskarten sind bis zum 19.5. zzgl. einer Vorverkaufsgebühr von 50 Cent erhältlich im Darmstadt Shop am Eingang des Luisencenters, Luisenplatz 5).

Die Quark Matter-Konferenz ist die größte und wichtigste Konferenz der Schwerionenphysik. Sie findet vom 19.5. bis 24.5. im Konferenzzentrum Darmstadtium in Darmstadt statt. Nach drei Jahren Datenaufnahme am LHC-Beschleuniger des CERN sowie einer neuen experimentellen Kampagne am RHIC am Brookhaven National Laboratory, USA, sind gerade zu diesem Zeitpunkt besonders spannende neue Forschungsergebnisse zu erwarten. Auf dem Gelände der GSI ist zurzeit die FAIR-Beschleunigungsanlage im Bau, an der auch die Goethe-Universität beteiligt ist.

Informationen: Prof. Dr. Dirk Rischke, Institut für Theoretische Physik, Campus Riedberg, Tel.: (069)-798-47862, drischke@th.physik.uni-frankfurt.de.