Wenn Kinder mehrere Sprachen sprechen

Fachworkshop an der Goethe-Universität bietet Erziehern, Lehrern, Therapeuten und Fachärzten Einblicke in die Forschung zu Spracherwerb und Sprachdiagnostik.

Veröffentlicht am: Mittwoch, 26. März 2014, 15:01 Uhr (071)

Medieneinladung

FRANKFURT. Die Sprachentwicklung von Kindern ist ein weites Feld, auf dem sich nicht nur Sprachwissenschaftler, sondern auch Pädagogen und Ärzte tummeln. Die zusätzlichen Herausforderungen durch eine wachsende Zahl an Kindern mit Migrationshintergrund  erfordert umso mehr einen Austausch über Fachgrenzen hinweg. Der Fachworkshop „Spracherwerb und Sprachdiagnostik“, der vom Lehrstuhl Deutsch als Zweitsprache, Prof. Dr. Petra Schulz, an der Goethe-Universität ausgerichtet wird, beinhaltet genau diesen Brückenschlag „von der Forschung in die Praxis“.

Zwei Vorträge mit anschließenden Diskussionen stehen auf dem Programm des Workshops: Ein Vortrag wird das vom BMBF geförderte Projekt „cammino – Sprachdiagnostik mehrsprachiger Kinder“ vorstellen. Wie erfassen pädagogische Fachkräfte in Kitas und Schulen, Fach- und Schulärzte  den Sprachstand von Kindern, wie gehen sie dabei mit mehrsprachigen Kindern um? Die Referentin Dr. Barbara Geist wird erläutern, was die Befragung erbracht hat.

In einem weiteren Vortrag wird der Referent Alexander Thiel das von der DFG geförderte Projekt CARU präsentieren, in dem untersucht wird, wie 3- bis 6-jährige einsprachig deutsche Kinder Nebensätze erwerben. Die Ergebnisse sollen helfen, den unauffälligen Spracherwerb genauer zu verstehen.

Fachworkshop „Spracherwerb und Sprachdiagnostik – von der Forschung in die Praxis“
Freitag, 28. März 2014, 14.-17.00 Uhr

Ort: Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität, Raum HZ15, Grüneburgplatz 1.

Medienvertreter haben die Möglichkeit, einen Einblick in Forschungsergebnisse und Diskussionen zu erhalten. Wir freuen uns über eine kurze Rückmeldung, ob Sie an den Veranstaltungen teilnehmen möchten – am besten per Mail an: frank@pvw.uni-frankfurt.de.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Frank,
Pressereferent