Nach Heizungsschaden: Gebäude des Campus Westend wieder in Betrieb

PEG- und PA-Gebäude ab Dienstag, den 28. Januar, wieder eingeschränkt nutzbar. Service-Hotline eingerichtet

Veröffentlicht am: Montag, 27. Januar 2014, 17:58 Uhr (020)

FRANKFURT. Nach dem schweren Wasserschaden durch einen Defekt in der Heizungsanlage am Samstag , 25.1., hat das Präsidium der Goethe-Universität heute entschieden, die beiden betroffenen Gebäude am Dienstag (28.1.) wieder in Betrieb zu nehmen. Die Heizung konnte in Handbetrieb wieder so weit angefahren werden, dass beide Gebäude grundständig mit Wärme versorgt werden. Auch die Brandmeldeanlage funktioniert seit dem heutigen Nachmittag wieder. Studierende und Lehrende könnten die Gebäude wieder nutzen. Auch die für den heutigen Montag freigestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten am Dienstag wieder ihre Arbeit aufnehmen. Die erste Etage der Tiefgarage kann ebenfalls wieder befahren werden.

Universitätskanzler Holger Gottschalk wies jedoch darauf hin, dass die betroffenen Häuser der Goethe-Universität von einem Normalbetrieb noch weit entfernt seien. „Ich bitte um Verständnis, dass auch in den kommenden Tagen noch Beeinträchtigungen entstehen können, da die Wärmeleistung der Heizung noch nicht ausreicht, alle Teile der Gebäude gleichermaßen zu versorgen.“ Durch den großen Schaden an der Regelungstechnik, die durch die Hitze des austretenden Wasserdampfs zum Teil komplett zerstört wurde, sei an einen Normalbetrieb auch in den nächsten Wochen kaum zu denken. „Wir müssen bis auf weiteres mit einem Provisorium arbeiten“, so Gottschalk, „und hoffen, dass dieses verlässlich funktioniert.“ Frühestens im Laufe der nächsten Wochen könne die neue Regelungstechnik installiert werden oder die alte repariert werden. Zu der Höhe des Schadens wollte sich Gottschalk nicht äußern. Gutachter seien mit der Schadenserhebung beauftragt. Auch würden Haftungsfragen und genaue Schadensursache derzeit von Gutachtern geprüft.

Am Samstagnachmittag war in der Heizzentrale der beiden Universitätsgebäude PEG (Psychologie, Erziehungswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften) und PA (Präsidium und Administration) der Zuleitungsschlauch eines von der Mainova betriebenen Wärmetauschers geborsten und hatte große Mengen Wasser und Wasserdampf freigesetzt. In Folge dieses Störfalls war auch die Sprinkleranlage in der Tiefgarage aktiviert worden. Das Präsidium hatte am Sonntag aufgrund der Schwere der Schäden entschieden, die Gebäude am 27. Januar zu schließen. Betroffen von dem Schaden sind rund 10.000 Studierende sowie etwa 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Goethe-Universität.

Die Goethe-Universität hat unter 069/798 -17112 eine Service-Hotline eingerichtet.

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