„Über den Begriff der Geschichte / Geschichte schreiben“

Internationaler Walter Benjamin Kongress an der Goethe-Universität.

Veröffentlicht am: Dienstag, 10. Dezember 2013, 17:30 Uhr (310)

FRANKFURT. „In jeder Epoche muß versucht werden, die Überlieferung von neuem dem Konformismus abzugewinnen, der im Begriff steht, sie zu überwältigen.“ Unter diesem Leitgedanken findet vom 12. bis 15. Dezember 2013 ein internationaler Kongress zu Walter Benjamins Theorie der Geschichte und seiner Art, Vergangenheit als Jetztzeit zu aktualisieren, statt. Er wird von Prof. Dr. Burkhardt Lindner (Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Justus Fetscher (Universität Mannheim) und Dr. des. Nadine Werner (Benjamin Archiv Berlin) organisiert.

Der Kongress steht im Vorfeld der Hundertjahrfeiern der Gründung der Frankfurter Universität im Jahr 2014 und stellt auch ein Stück Wiedergutmachung jener Universität dar, die es ablehnte, Benjamin mit der Arbeit über den „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ zu habilitieren. Die Vorträge und Diskussionsveranstaltungen mit namenhaften Wissenschaftlern demonstrieren, wie Benjamins Denken, weit über Deutschland hinaus, als Gegenstand der Forschung und als Denkimpuls für aktuelle Debatten lebendig ist.

Weitere Informationen zum Programm: http://www.tfm.uni-frankfurt.de/Benjaminkongress/index.html

Kontakt:
Prof. Dr. Burkhardt Lindner, Professor für Geschichte und Ästhetik der Medien sowie Neuere deutsche Literatur i.R., Goethe-Universität Frankfurt am Main. Leitung der Arbeitsstelle Walter Benjamin. Tel. (069) 798 32063/32059; Lindner@tfm.uni-frankfurt.de