Renaissance als „Apotheke der Welt“?

Goethe-Universität: Bei der 2. Jahrestagung des House of Pharma diskutieren Experten, wie Deutschland den Weg zur Weltspitze findet

Veröffentlicht am: Montag, 02. September 2013, 11:42 Uhr (213)

FRANKFURT. Welche Perspektiven hat die Pharmaindustrie in Deutschland, die rund 45 Mrd. Euro im Jahr umsetzt, im Zeitalter der Globalisierung? Wie muss die Branche auf die sich ändernden politischen Rahmenbedingungen im Gesundheitsmarkt einerseits und auf die zunehmende Innovationslücke andererseits reagieren und wie stellt sie sich mit Blick auf die verstärkten Konzentrationsprozesse weltweit auf?

Die 2. Jahrestagung House of Pharma bietet am 2. und 3. September 2013 Entscheidungsträgern der Pharmaindustrie sowie Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verbänden eine Plattform zum Meinungsaustausch zu diesen für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland wichtigen Fragestellungen.

Neben Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Florian Rentsch nehmen u.a. teil: Prof. Dr. Wolfgang Huber, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und einer der profiliertesten Theologen Deutschlands, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen, Dr. Rudolf Strohmeier, Generaldirektor der Generaldirektion Forschung & Innovation der Europäischen Kommission sowie Universitätspräsident Prof. Dr. Werner Müller-Esterl. Mit dabei sind auch zahlreiche Spitzenvertreter der Wirtschaft.

Inhaltlich verantwortlich für die Tagung sind der Pharmakologe Prof. Dr. Gerd Geisslinger sowie Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität. Beiden treiben das Vorhaben eines House of Pharma maßgeblich voran.

Die Tagung findet statt an der

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Casino-Gebäude, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main; Beginn: 2. September, 18.30 Uhr (Abendempfang); 3.September 2013, 8.30 Uhr (Registrierung), 9 Uhr Beginn.

Zum House of Pharma
Für die Lösung der heutigen Probleme im Gesundheitssystem bedarf es einer übergreifenden und interdisziplinären Strategie, die die zahlreichen Initiativen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einbindet. Gerade durch die Vielzahl von Unternehmen, Universitäten, Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Verbänden in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main bieten sich hier ideale Rahmenbedingungen zur Erarbeitung von integrierten Lösungen.

Das House of Pharma an der Goethe-Universität verfolgt deshalb das Ziel der Weiterentwicklung des Pharma-Kompetenzclusters in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main sowie der Positionierung als Inkubator für die Arzneimittelforschung in Deutschland.

In Anlehnung  an das bereits erfolgreich laufende House of Finance an der Goethe- Universität soll es Vertreter aus Politik, Forschung und Pharmaindustrie unter einem Dach zusammenführen. Ein Ziel des House of Pharma ist, die Wertschöpfungskette von der Forschung und Entwicklung eines Arzneimittels bis zu seiner Vermarktung weiter zu verbessern. Hier besteht aus Sicht von Experten in Deutscher großer Handlungsbedarf.

http://www.convent.de/new/uploads/tx_cagevents/130903_JtgPharma_02.pdf