Ausgezeichnet für das beste Konzept

Goethe-Universität gewinnt bundesweiten Preis für ihr ideelles Förderkonzept im Rahmen des Deutschlandstipendiums

Veröffentlicht am: Mittwoch, 29. Mai 2013, 15:36 Uhr (114)

FRANKFURT/BERLIN. Die Goethe-Universität ist am Mittwoch im bundesweiten Wettbewerb „Die Besten begleiten“ für ihr innovatives Förderkonzept im Rahmen des Deutschland-Stipendiums ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand anlässlich der Jahresveranstaltung Deutschland-Stipendium statt, die gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestaltet wird.

Mehr als 30 Hochschulen hatten sich beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft um den mit 10.000 Euro dotierten Preis beworben. Hierbei beeindruckte das Förderprogramm der Goethe-Universität durch seine Vielseitigkeit und zukunftsweisende Ausrichtung: „Unsere Stipendiaten werden nicht nur in ihrer Begabung und gefördert, sondern nutzen diese auch, um zukunftsweisende Ideen für die Frankfurter Stadtgesellschaft zu entwickeln“, fasst Prof. Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität, das Konzept zusammen. „Es ist sehr erfreulich, dass dieses ideelle Förderkonzept nun auch bundesweit Vorbildcharakter genießt“, so der Präsident.

Mit Engagement, Idealismus und Mut zur Veränderung entwickeln  Deutschlandstipendiaten an der Goethe-Universität Frankfurt Projekte, die der gesamten Region zu Gute kommen: Von einer öffentlichen Vortragsreihe zum Thema Liebe über ein Mentoringprogramm für Abiturienten bis hin zu einem  Mehrgenerationen-Wohnkonzept. Dabei stehen ihnen erfahrene Mentoren aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und Kirche zur Seite. Lecture-Abende, Patenschaften mit Spendern und weitere Events runden das ideelle Begleitprogramm ab.

Roman Hohlbein, Student der Geographie im 2. Semester und Deutschlandstipendiat freut sich über die Auszeichnung für seine Universität: „Unzählige Stifter, Hochschulmitarbeiter, Referenten und Mentoren investieren viel Zeit in die Förderung von jungen Akademikern an der Goethe-Universität, das Preisgeld wird hoffentlich dabei helfen, das hohe Niveau zu halten.“

Stipendiatin Victoria Alekseeva (4. Semester Rechtswissenschaft) betont den regen Austausch, den ihr das Programm eröffnet: „Im Rahmen der Lectures haben wir die Gelegenheit, viele interessante Persönlichkeiten zu treffen und auch in unseren Gruppen haben wir viele neue Leute kennengelernt und Freundschaften sind entstanden. In enger Zusammenarbeit mit den Mentoren und Stipendiaten anderer Fachbereiche konnten wir über den Tellerrand unseres eigenen Studienfaches blicken, was im Studienalltag leider nicht allzu oft möglich ist und was ich als eine große Bereicherung erfahre!“

Projektleiter Jörg Ottmann verspricht, dass das Preisgeld zur Weiterentwicklung eingesetzt wird. „Unser Ziel ist nun, eine nachhaltige Sicherung, Nutzbarmachung und Wertschätzung der Projektergebnisse, von denen Stipendiaten, Förderer, Hochschulmitarbeiter und Bürger profitieren – hierzu fühlen wir uns im Sinne unserer Stiftertradition verpflichtet.“ Der nächste Schritt hierzu wird das Sommerfest des Deutschlandstipendiums im Juli sein: „Im lebendigen Austausch“ stellen die Stipendiaten Ihre Projektergebnisse der interessierten Öffentlichkeit vor.

Informationen: Jörg Ottmann, Projektleiter Deutschlandstipendium SSC,  Tel. (069) 798-17923, www.deutschland-stipendium.uni-frankfurt.de