Über 100 Mädchen kommen zum Girl´s Day

Naturwissenschaftliche und mathematische Fachbereichen locken mit einem attraktiven Angebot

Veröffentlicht am: Donnerstag, 18. April 2013, 14:59 Uhr (078)

FRANKFURT. Am Donnerstag, den 25. April 2013 ist es wieder soweit:  Zum bundesweiten Girls´ Day öffnen die naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Goethe-Universität für über 100  Mädchen ihre (Labor-) Türen. Auf dem Campus Riedberg werden Schülerinnen ab der 5. Klasse einen Tag lang Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Berufsfelder erhalten, die als frauenuntypisch gelten und deshalb von vielen Mädchen nicht in Betracht gezogen werden. Beim Girl’s Day können sie ihre Fähigkeiten erproben und eine realistische Vorstellung von naturwissenschaftlichen und technischen Berufen gewinnen.  

Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz und einem Einführungsvortrag von Prof. Theo Dingermann mit dem Titel „Wirken Medikamente bei allen Menschen gleich?“ beginnt die praktische Arbeit in den Laboren und Werkstätten. Die Mädchen können herausfinden, woraus ein Lippenfettstift besteht (Chemie), wie eine Standortbestimmung mit Smartphones funktioniert (Geowissenschaften) und wie Aussagen über Schadstoffbelastungen getroffen werden (Biowissenschaften). Außerdem kann mit physikalischem Geschick Eis produziert werden (Physik). Die Mathematik und Informatik bieten Vorträge und Spiele an.

Der Girls´ Day ist das bundesweit größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit Beginn der Aktion im Jahr 2001 nutzten insgesamt mehr als eine Million Mädchen die Chance, in einen als frauenuntypisch geltenden Beruf hinein zu schnuppern. An der Goethe-Universität wächst die Zahl der angebotenen Plätze seit Jahren kontinuierlich an. Von 50 Plätzen 2008 steigerte sich das Angebot der teilnehmenden Fachbereiche dieses Jahr auf über 100 Plätze. Wie in den letzten Jahren sind auch beim Girls'Day 2013 alle Plätze schon Wochen vorher restlos ausgebucht.

Informationen: Alexander Löwer, Geo-Agentur,  Tel.: (069) 798-40207, Geo-Agentur@uni-frankfurt.de; Doris Paare, Koordinierungsstelle der Fachbereiche 11-15,  Tel.: (069) 798-22051, paare@em.uni-frankfurt.de