Studenten loben Anwendungsbezug und Studienorientierung

Bei der Sonderauswertung aus dem CHE Ranking punkteten die Pharmazie, Chemie, Geowissenschaften und Physik

Veröffentlicht am: Donnerstag, 14. März 2013, 16:19 Uhr (059)

FRANKFURT. Vier Fächer an der Goethe-Universität erreichten bei der Sonderauswertung des CHE-Rankings für die mathematisch-naturwissenschaftliche Gruppe eine Spitzenposition. Die Pharmazie punktete gleich in vier Bereichen: Forschung, Anwendungsbezug, Internationalität und Studierendenorientierung. Die Chemie wurde ebenfalls als stark in den drei ersten Bereichen bewertet. Weitere Erfolge erzielten die Fächer Geographie (Anwendungsbezug  und Studierendenorientierung) sowie die Physik (Anwendungsbezug). 

Die Pharmazie belegt bei der Forschung einen Spitzenplatz und ist damit im nationalen Vergleich die Nummer 1. Auch was das Urteil der Studierenden und die Stärke bei der Einwerbung von Drittmitteln angeht, liegt die Pharmazie der Goethe-Universität jeweils in der Spitzengruppe. Die Chemie ist insbesondere durch ihre Drittmittelstärke in der Lage, in den Bereichen Forschung, Anwendungsbezug und Internationalität zu punkten. Aber auch durch die Anzahl der Promotionen und der Publikationen erreicht die Chemie in Frankfurt einen Spitzenplatz in der Forschung. Darüber hinaus führt die Goethe-Universität die Liste der EU-Drittmittelförderung mit 60.000 Euro pro Wissenschaftler mit deutlichem Abstand an.

Auch die Geographie schafft es, sich durch ihre gute Position bei den Drittmittel aus der Privatwirtschaft einen Spitzenplatz beim Anwendungsbezug zu sichern. Durch die positive Beurteilung der Studierenden gelangt die Geographie bei allen vier Indikatoren der Studienorientierung (Studiensituation, Betreuung, Lehrangebot  und Studierbarkeit) in der Spitzengruppe. Für die Physik ist insbesondere das gute Abschneiden bei Drittmitteln und Erfindungen der Grund, weswegen sie im Anwendungsbezug so gut abschneidet.

Die Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2012“ beruht auf einer zusätzlichen Auswertung der Daten des im Mai 2012 veröffentlichten CHE Hochschulrankings 2012/13 und ergänzt es um weitere Bereiche. Das CHE arbeitet damit auf das weltweit angelegte U-MULTIRANK-Projekt zur Entwicklung eines mehrdimensionalen globalen Rankings (www.u-multirank.eu) hin. Hierbei sollen – ähnlich wie in der aktuellen Sonderauswertung - verschiedene Dimensionen gleichwertig nebeneinander gestellt werden. Ziel sei es, Forschung neben Lehre ebenso wie Transfer, Internationalität und Regionalität in einem Ranking getrennt voneinander auszuwerten und darzustellen, so das CHE.

Das Ergebnis resultiert aus einer Zusammenfassung passender Indikatoren aus dem Ranking zu den Bereichen Forschung, Anwendungsbezug von Lehre und Forschung, Internationalität der Lehre und Forschung und der Studierendenorientierung. So wird der Anwendungsbezug durch Indikatoren wie Studierendenurteile, Drittmittel aus der Privatwirtschaft  und Erfindungen gemessen. Für die Studierendenorientierung werden die Indikatoren Studiensituation, Betreuung, Lehrangebot und Studierbarkeit zusammengefasst.

Informationen: Dr. Martin Lommel, Stabsstelle für Lehre und Qualitätssicherung, Campus Bockenheim, Tel: (069) 798-22786, lommel@pvw.uni-frankfurt.de.