Auch Arzneimittel haben Abhängigkeitspotenzial

Aktuelle Ausgabe der Zeitung UniReport zum Semesterstart bietet Schwerpunkt zum Thema Sucht und Drogen

Veröffentlicht am: Montag, 15. Oktober 2012, 15:58 Uhr (230)

FRANKFURT. Hat der jugendliche Drogenkonsum zugenommen? Eine Studie des Centre for Drug Research an der Goethe-Universität, die in der neuen Ausgabe des UniReport vorgestellt wird, weist in eine andere Richtung. Die unter Frankfurter Jugendlichen durchgeführte Untersuchung zeigt auf, dass die Jugendlichen keineswegs früher anfangen zu trinken. Der Alkoholkonsum ist sogar zurückgegangen. Allerdings, das zeigt die Studie auch, konsumiert ein Fünftel der Jugendlichen Drogen in einer riskanten Menge.

Die Drogengeschichte von Michael Jackson haben zwei Frankfurter Pharmakologen, Prof. Dingermann und Prof. Steinhilber, aus wissenschaftlicher Sicht analysiert. Sie unterstreichen die Bedeutung von „legalen“ Drogen für heutige Suchtgeschichten und appellieren dabei besonders an Pädagogen und Eltern, den Gebrauch von Arzneimitteln mit Abhängigkeitspotenzial bei jungen Menschen verantwortungsvoll zu beobachten.  

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe:

  • 10 Jahre Bologna-Reform: Goethe-Universität zieht Bilanz
  • Liebling der Medien: Hirnforschung zwischen Labor und Talkshow
  • Organisierte Verantwortungslosigkeit: Der neue Gesundheitsweise Prof. Gerlach über Mängel im Gesundheitssystem
  • Erfolgreiche Olympionikin: Goethe-Studentin Betty Heidler über ihre Tage in London 2012.

Die aktuelle Ausgabe des UniReport steht zum kostenlosen Download bereit unter www.unireport.info/43518412/unireport_5-12.pdf

 Kontakt: Dr. Dirk Frank, Pressereferent, Pressereferent /stv. Leiter, Abteilung Marketing und Kommunikation, Tel. (069) 798-23753, frank@pvw.uni-frankfurt.de