Evidenzbasierte Medizin trifft Multimorbidität

Symposium mit Merz-Stiftungsgastprofessorin Marjan van den Akker

Veröffentlicht am: Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:12 Uhr (224)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

zum Symposium „Evidence-Based Medicine Meets Multimorbidity: A Blind Date?“ mit der diesjährigen Merz- Stiftungsgastprofessorin Marjan van den Akker laden wir Sie herzlich ein

am 17. Oktober von 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr
im
Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt.

Internationale Wissenschaftler aus den Bereichen evidenzbasierte Medizin und Multimorbidität diskutieren die Dilemmata und Herausforderungen der Multimorbidität sowie Strategien, diese zu überwinden. Sie zeigen die Probleme auf, die sich aus Multimorbidität und Multimedikation ergeben und erörtern, welche Entscheidungshilfen die evidenzbasierte Medizin schon jetzt liefern kann. Das Symposium findet im Rahmen der Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur statt, die seit 1985 an Forscher aus der Pharmazie und Humanmedizin vergeben wird.

Marjan van den Akker ist außerordentliche Professorin im Fachbereich Allgemeinmedizin der Universität Maastricht (School for Public Health and Primary Care; Caphri) und Gastdozentin an der Katholischen Universität Leuven (Belgien). Sie war Gründungsmitglied der „International Research Community on Multimorbidity“ und ist an verschiedenen nationalen wie internationalen Forschungsprojekten beteiligt, die sich den Themen Multimorbidität und Multimedikation widmen.

Das Programm finden Sie als Download hier.

In der Mittagspause (12.25 – 13.25 Uhr) haben Sie Gelegenheit zu einem Gespräch mit Prof. Marjan van den Akker und Prof. Ferdinand Gerlach, Kurator der Stiftungsgastprofessur und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität. Bitte teilen Sie uns per Mail (hardy@pvw.uni-frankfurt.de) mit, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Anne Hardy
Referentin für Wissenschaftskommunikation

Die Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur

Die Friedrich-Merz-Gastprofessur wurde im Dezember 1985 anlässlich des 100. Geburtstags von Friedrich Merz gestiftet. Ziel ist es, jedes Jahr einen besonders angesehenen Wissenschaftler aus den Bereichen der Pharmazie oder Humanmedizin an die Universität Frankfurt zu berufen. Die Stiftungsgastprofessur ist benannt nach dem Firmengründer Friedrich Merz, der als einer der ersten Mitglieder der Senckenbergischen Gesellschaft mit der Frankfurter Universität eng verbunden war und die Wissenschaft gefördert hat. Die Gastprofessur und das Symposium bieten Forschern aus der Hochschule und der Industrie alljährlich die Gelegenheit zum Wissensaustausch und zu einer weitergehenden Zusammenarbeit.