Olympia 2012: Goethe-Studierende nehmen Medaillen ins Visier

Vier Athleten der deutschen Olympiamannschaft studieren in Frankfurt, Hammerwerferin Betty Heidler ist die große Medaillenhoffnung

Veröffentlicht am: Montag, 30. Juli 2012, 09:30 Uhr (164)

FRANKFURT. Die Spannung steigt: Am 28. Juli starten die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. An der Goethe Universität verfolgt man das Großereignis mit besonderem Interesse, sind doch vier Mitglieder des deutschen Teams, darunter drei Leichtathleten, Studierende der Hochschule. Mit Hammerwerferin und Weltrekordhalterin Betty Heidler, Hürdenläuferin Christiane Klopsch, Schwimmer Jan-Philipp Glania und Staffel-Läufer Niklas Zender fahren Top-Athleten nach London. Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl freut sich über die Teilnahme der Goethe-Studierenden an dem größten Sportfest der Welt: „Wir sind stolz, dass sich Studierende unserer Hochschule unter den Augen der Weltöffentlichkeit im sportlichen Wettkampf messen dürfen. Ich drücke unseren Athleten natürlich die Daumen für ihre Wettbewerbe.“

Betty Heidler zählt zu den großen Medaillenhoffnungen der deutschen Olympiamannschaft. Sie hält den aktuellen Weltrekord im Hammerwurf, wurde 2010 Europameisterin und 2007 Weltmeisterin in ihrer Disziplin. Die Polizeihauptmeisterin, die bei der LG Eintracht Frankfurt trainiert, studiert Jura in Frankfurt.

Christiane Klopsch tritt in 400 Meter Hürden an, wurde in ihrer Disziplin unter anderem schon Deutsche Meisterin. Klopsch studiert Germanistik und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität.

Jan-Philipp Glanias Studienfach ist die Zahnmedizin. Der Weltklasseschwimmer tritt in London in 100 und 200 Meter Rücken und 4 x 100 Meter Lagen an. Glania ist Deutscher Meister über 200 Meter Rücken und belegt in der aktuellen Weltjahresbestenliste Platz 2.

Der Vierte im Bunde ist Niklas Zender, der in Frankfurt Medizin studiert und wie Betty Heidler bei der LG Eintracht Frankfurt trainiert. Zender tritt in seiner Spezialdisziplin, der 4x400-Meter-Staffel der Männer, an. Bei den Europameisterschaften in Helsinki gewann er mit der Staffel Bronze.