Universitätsleitungen in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen unterstützen Vorstoß der Bundesregierung zur Lockerung des Kooperationsverbots

LRK Baden-Württemberg, Universität Bayern und Konferenz Hessischer Universitätspräsidien verabschieden Papier bei ihrem Treffen am 29. Juni 2012 in München.

Veröffentlicht am: Montag, 02. Juli 2012, 13:30 Uhr (147)

FRANKFURT. Die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg, die Universität Bayern und die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien fordern Bund und Länder auf, die Bundes­regierung bei ihrem Vorstoß zu unterstützen, Artikel 91b des Grundgesetzes noch in dieser Legislaturperiode dahingehend zu ändern, dass dem Bund eine dauerhafte Förderung von Universitäten und ihren Einrichtungen möglich ist.

Begründung:

Seit der Föderalismusreform 2006 darf der Bund nur mehr befristet „Vorhaben der Wissenschaft und Forschung“ von überregionaler Bedeutung unter­stützen. Eine durch dieses Kooperationsverbot ausgeschlossene institutionalisierte Förderung ist aber dringend geboten, um die Universitäten finanziell für die großen Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs in Forschung und Lehre bei zugleich steigenden Studierendenzahlen auszustatten. Darüber hinaus gilt es, die Nachhaltigkeit der Exzellenzinitiative über 2017 hinaus zu gewährleisten.

Für die Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg:

Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer (Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Für die Universität Bayern e.V.

Prof. Dr. Rüdiger Bormann (Präsident der Universität Bayreuth)

Für die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien

Prof. Dr. Werner Müller-Esterl (Präsident der Goethe-Universität Frankfurt / Main)