Sakraler Raum für Menschen aller Glaubensrichtungen

Tagung beschäftigt sich mit den Perspektiven religiöser und ästhetischer Gestaltung des „Hauses der Stille“ an der Goethe-Universität

Veröffentlicht am: Donnerstag, 28. Juni 2012, 12:31 Uhr (144)

FRANKFURT. Das "Haus der Stille" auf dem Campus Westend dürfte wohl einmalig sein in der deutschsprachigen Hochschullandschaft. Der sakrale Raum, in dem es keine eindeutigen religiösen Symbole gibt, kann von Menschen aller Glaubensrichtungen und Kulturen als Rückzugsort genutzt werden. Die Tagung „Raum und Sinn“

am 3. Juli 2012, 9.00-22.00 Uhr 

im Casino, Raum 1.81, Campus Westend

möchte daher den Modellcharakter dieses Projektes als Raum gelebter Diversität erörtern. Vertreter beider christlichen Konfessionen, des Judentums und des Islams, der Architekt des Gebäudes, Ludwig Karl, sowie der Experte für moderne Sakralarchitektur, Professor Albrecht Gerhardts, werden die religiösen und ästhetischen Dimensionen des Hauses diskutieren. Drei Solisten werden dann am Abend den Raum mit jüdischer, islamischer und christlicher Instrumentalmusik zum Klingen bringen.

Informationen und Anmeldung: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten unter info@ekhn-stiftung.de oder 069-597990-53.