Neues Gesicht im Präsidium

Mit Prof. Enrico Schleiff zieht ein profilierter Wissenschaftler in das Leitungsgremium der Goethe-Universität ein

Veröffentlicht am: Mittwoch, 22. Februar 2012, 15:20 Uhr (046)

FRANKFURT. Die Goethe-Universität hat einen neuen Vizepräsidenten. Bei der heutigen Wahl wurde der Biowissenschaftler Prof. Enrico Schleiff vom erweiterten Senat mit eindrucksvoller Mehrheit von 30 Ja-Stimmen gewählt. Mit dem Ökonomen Prof. Rainer Klump, dem Philosophen Prof. Matthias Lutz-Bachmann und dem Pharmazeuten Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz wurden zudem drei der bisherigen Präsidiumsmitglieder mit Mehrheit für eine weitere Amtszeit von drei Jahren gewählt. Nicht die erforderliche Mehrheit von mindestens 17 Stimmen erreichte die Soziologin Prof. Sigrid Roßteutscher. Die Physikerin Prof. Roser Valenti scheidet auf eigenen Wunsch im September nach dreijähriger Amtszeit aus dem Präsidium aus, um sich wieder verstärkt wissenschaftlichen Aufgaben zuzuwenden.

„Ich bin froh, dass der erweiterte Senat vier Vizepräsidenten für das künftige Präsidium mit zum Teil deutlicher Mehrheit bestätigt hat und danke dem Gremium für diesen Vertrauensbeweis“, sagte Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl. „Sehr bedauerlich“ sei allerdings, dass mit Frau Roßteutscher die einzige vorgeschlagene Frau nicht die nötige Mehrheit gefunden habe.

Müller-Esterl bezeichnete das Ergebnis als Ansporn, sich zusammen mit den gewählten Kolleginnen und Kollegen in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit „noch intensiver für die Interessen der Goethe-Universität einzusetzen und besonders für gute Lehr- und Forschungsbedingungen zu kämpfen.“ Das neue Präsidium positioniert sich am 1. März dieses Jahres.

Das Leitungsgremium gewinne mit Enrico Schleiff ein weiteres wissenschaftliches Schwergewicht. Schleiff habe sich in der Vergangenheit bereits über seine Forschungstätigkeit hinaus für die Goethe-Universität eingesetzt. „Ebenso freue ich mich, dass aus dem bewährten Präsidiums-Team drei Mitglieder ein Mandat für eine weitere Amtszeit erhalten haben. Damit ist ein hohes Maß an strategischer und inhaltlicher Kontinuität gewährleistet.